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Killian Peier muss mit Platz 20 vorlieb nehmen

Killian Peier gelingt der Weltcup-Auftakt auf der Schanze im polnischen Wisla nicht nach Wunsch. Der WM-Dritte muss nach Flügen auf 113,5 und 122,5 m mit Platz 20 vorlieb nehmen.

Agentur
sda
Sonntag, 24. November 2019, 14:19 Uhr Skispringen
Killian Peier kämpft um jeden Meter
Killian Peier kämpft um jeden Meter
KEYSTONE/EPA PAP/GRZEGORZ MOMOT

Ein recht ruppiger Aufwind sorgte immer wieder für Unterbrechungen und bot den Athleten unterschiedliche Bedingungen. Der grösste Pechvogel war ausgerechnet der Weltmeister Markus Eisenbichler. Beim Deutschen kehrten die Verhältnisse innert Sekunden auf Rückenwind. Der Bayer setzte bereits nach 73 m auf und wurde 50. und Letzter.

Peier hingegen durfte sich nicht beklagen. Sein erster Sprung war schlicht nicht von jener Qualität, die ihn in der Qualifikation noch auf Platz 2 gebracht hatte. Der 24-Jährige reist gleichwohl mit einem guten Gefühl aus Polen ab. Der Weltcup-Auftakt zeigte ihm, dass seine starken Sprünge für eine Top-Klassierung taugen.

In Kuusamo, wo Simon Ammann am kommenden Wochenende in die Saison einsteigt, wird Daniel-André Tande das Gelbe Trikot tragen. Der Skiflug-Weltmeister aus Norwegen feierte mit Flügen auf 127 und 129 m überlegen seinen sechsten Weltcupsieg. Die Österreicher hatten am Samstag noch den Team-Wettkampf gewonnen, ab Sonntag wurden sie mehrheitlich vom Wind verblasen. Jan Hörl war als Zwölfter bester ÖSV-Mann. «Das war, wie wenn im Fussball elf gegen fünf spielen», ärgerte sich der zweifache Weltmeister Stefan Kraft.

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