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Schweizer Curler gewinnen Spitzenduell mit Japan

5:6 nach Zusatz-End verlieren die Schweizer Curler um Skip Peter De Cruz an der WM in Lethbridge gegen Italien. Mit dem gleichen Ergebnis finden sie kurz danach im Match gegen Japan zum Erfolg zurück.

Agentur
sda
Freitag, 05. April 2019, 01:46 Uhr Curling
Skip Peter De Cruz bei der Steinabgabe, sekundiert von Valentin Tanner (links) und Sven Michel
Skip Peter De Cruz bei der Steinabgabe, sekundiert von Valentin Tanner (links) und Sven Michel
KEYSTONE/AP The Canadian Press/PAUL CHIASSON

Die Olympia-Dritten Valentin Tanner, Peter De Cruz, Sven Michel und Benoît Schwarz vom CC Genf weisen vor den letzten zwei Partien der Round Robin acht Siege bei nur zwei Niederlagen vor. Mathematisch ist die Teilnahme an den K.o.-Spielen noch nicht sichergestellt. Wahrscheinlich aber würden die Schweizer selbst mit zwei Niederlagen zum Abschluss der Vorrunde weiterkommen.

Der Match zwischen den Schweizern und den am WM-Turnier stark überraschenden Japanern um Skip Yuta Matsumura war ein Spitzenkampf, denn die Asiaten hatten bis dorthin sogar erst einmal verloren. Während der ganzen Partie konnte sich kein Team absetzen. Zuletzt blieb den Schweizern der Vorteil, den sie schon im 1. End gehabt hatten: Sie stiegen mit dem Vorteil des letzten Steins ins Zusatz-End und nutzen diesen für den wichtigen Sieg.

Den Weg zum Erfolg ebnete im Zusatz-End die Genfer Nummer 1 Valentin Tanner. Mit zwei sogenannten Soft Peelings, Steinen von hohem Schwierigkeitsgrad, konnte Tanner gegnerische Guards zur Seite verschieben und die Mitte des Hauses öffnen. So liess Benoît Schwarz am Schluss mit einem relativ einfachen Stein, einem normalen Take-out, den entscheidenden Punkt notieren.

Benoît Schwarz steigerte sich im Vergleich zum Match gegen Italien um 18 Prozent auf die Weltklasse-Quote von 91 Prozent an gelungenen Steinen. Auf das Können ihrer talentierten Nummer 4 würden sich die Genfer auch in den anstehenden Spielen gerne abstützen. Nächster Gegner ist am Freitag um 17 Uhr Schweizer Zeit der erste Titelfavorit Kanada mit dem zweifachen Weltmeister-Skip Kevin Koe.

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