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Patrizia Kummer mit erstem Sieg seit Februar 2017

Die Schweizer Alpin-Snowboarderin Patrizia Kummer findet zum Erfolg zurück. Die 31-jährige Walliserin gewinnt im deutschen Winterberg den letzten Weltcup-Parallelslalom des Winters.

Agentur
sda
Samstag, 23. März 2019, 18:24 Uhr Snowboard
Patrizia Kummer gewinnt den Final in Winterberg mit einem Hundertstel Vorsprung
Patrizia Kummer gewinnt den Final in Winterberg mit einem Hundertstel Vorsprung
KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Im Final liess Kummer der Deutschen Selina Jörg um die Winzigkeit von einem Hundertstel das Nachsehen. Für die Olympiasiegerin von 2014 im Parallel-Riesenslalom war es der 15. Weltcup-Triumph. Seit Februar 2017 war sie allerdings ohne Podestplatz oder gar Sieg geblieben. «Es war eine harte, lange Zeit mit viel Arbeit seit meinem letzten Sieg. Jetzt bin ich wieder mit meinem Fahrstil und meinem Brett im Reinen. Ich bin unglaublich froh, kriegte ich das alles wieder in den Griff», sagte Kummer.

Mit Ladina Jenny stand eine zweite Schweizerin auf dem Podest. Die WM-Dritte im Parallel-Riesenslalom war im Halbfinal der Einheimischen Jörg um neun Hundertstel unterlegen. Danach setzte sich die Ostschweizerin jedoch im kleinen Final gegen die Österreicherin Daniela Ulbing durch. Für Jenny war es der sechste Weltcup-Podestplatz der Karriere.

Kleine Kristallkugel für Zogg

Julie Zogg, vor eineinhalb Monaten in Park City Weltmeisterin im Parallelslalom geworden, schied in Winterberg zwar bereits im Achtelfinal aus. Doch die Punkte für den 13. Rang reichten der 26-Jährigen aus, um in der Disziplinen-Wertung gegenüber Selina Jörg und Patrizia Kummer knapp vorne zu bleiben. Zogg gewann damit die dritte Kristallkugel ihrer Karriere. 2014/15 hatte sie sowohl im Gesamtweltcup wie ebenfalls bereits im Parallelslalom triumphiert. Diese Saison triumphierte im Parallel-Gesamtweltcup die Tschechin Ester Ledecka.

Bei den Männern ging der Tagessieg an den Österreicher Lukas Mathies. Als bester Schweizer blieb Dario Caviezel, der heuer schon dreimal in die Top 3 vorgestossen war, nach missglückter Qualifikation nur gerade der 22. Platz. Der Bündner schloss die Parallelslalom-Wertung als Dritter hinter dem siegreichen Deutschen Stefan Baumeister und Andrej Sobolew ab. Der Russe durfte sich dafür mit dem Sieg im Parallel-Gesamtweltcup trösten.

Am Sonntag wird der Snowboard-Weltcup 2018/19 in Winterberg mit einem Mixed-Teamwettbewerb abgeschlossen.

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