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Simon Ammann wieder einmal vor Peier

Der Norweger Robert Johansson gewinnt das traditionsreiche Skispringen am Holmenkollen in Oslo. Simon Ammann bleibt als Zwölfter wieder einmal vor Teamkollege Killian Peier.

Agentur
sda
Sonntag, 10. März 2019, 17:35 Uhr Skispringen
Guter Zwölfter am Holmenkollen: Simon Ammann
Guter Zwölfter am Holmenkollen: Simon Ammann
KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Die Schweizer verpassten ein absolutes Spitzenresultat. Ammann schaffte mit zwei soliden Sprüngen auf 119 und 125 m als 12. sein zweitbestes Resultat in dieser Weltcup-Saison und klassierte sich wieder einmal vor seinem Teamkollegen Killian Peier. Der WM-Bronzemedaillengewinner von der Grossschanze war mit Platz 20 so schlecht wie seit Anfang Februar beim Skifliegen in Oberstdorf (32.) nicht mehr. Der Waadtländer landete bei 119 und 126 m, hatte aber bessere Bedingungen als Ammann. Luca Egloff verpasste die Qualifikation für den zweiten Durchgang.

Erster Japaner als Gesamtsieger

Der Team-Olympiasieger Robert Johansson setzte sich mit Sprüngen auf 127 und 129,5 m vor dem Österreicher Stefan Kraft durch. Vierschanzentournee-Dominator Ryoyu Kobayashi sicherte sich mit einem 5. Platz bereits fünf Wettkämpfe vor Schluss den Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung - als erster Japaner notabene.

Mann der Stunde ist allerdings Robert Johansson, wegen seines kunstvoll gedrehten Haarwuchs «The Flying Moustache» (der fliegende Schnauz) genannt. Er war bereits in der Qualifikation am Freitag und im Teamspringen am Samstag, als er mit 144 m den Schanzenrekord am Holmenkollen um sagenhafte drei Meter verbesserte, nicht zu schlagen. In der Wertung der Raw-Air-Tour, zu der zehn Wettkämpfe in zehn Tagen an vier Stationen in Norwegen zählen, führt Johansson nach drei Springen mit bereits über 16 Punkten Vorsprung auf Kobayashi. Der Gesamtsieger erhält ein Preisgeld von 60'000 Euro. Killian Peier fiel vom 7. in den 10. Rang zurück.

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