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Burgener beim Saisonfinale nur von Totsuka geschlagen

Pat Burgener glückt beim Weltcup-Finale der Halfpipe-Snowboarder in Mammoth Mountain die beste Saisonleistung. Der 24-jährige Waadtländer sichert sich im letzten Weltcup-Wettkampf den 2. Platz.

Agentur
sda
Samstag, 09. März 2019, 23:03 Uhr Snowboard
Pat Burgener schliesst die Weltcup-Saison der Halfpipe-Snowboarder mit seiner Bestleistung ab
Pat Burgener schliesst die Weltcup-Saison der Halfpipe-Snowboarder mit seiner Bestleistung ab
KEYSTONE/MANUEL LOPEZ

Einzig dem 17-jährigen Japaner Yuto Totsuka, der sich mit seinem Sieg in Mammoth zugleich den Triumph im Halfpipe-Gesamtweltcup sicherte, musste sich Burgener geschlagen geben. Der australische Weltmeister Scotty James hatte auf einen Start am Saisonfinale verzichtet.

Burgener, der bereits in der Qualifikation mit dem drittbesten Skore aller Athleten überzeugt hatte, zeigte sich auch im Final von den schwierigen Windverhältnissen im ostkalifornischen Skigebiet unbeeindruckt. Für seinen ersten Run wurde der passionierte Musiker von der Jury mit 91,75 Punkten belohnt. Qualifikationssieger Totsuka schnappte dem Schweizer den ersten Weltcupsieg seit Dezember 2016 erst im letzten Moment noch weg. Der Japaner erhielt für einen technisch anspruchsvollen zweiten Lauf von der Jury 95,75 Punkte. Jan Scherrer beendete den Wettkampf im 8. Rang.

Für den Burgener ging mit dem 2. Platz in Mammoth Mountain ein äusserst erfolgreicher Nordamerika-Abstecher zum Ende. An den X-Games Ende Januar noch nicht in Topform, sicherte sich der Freestyler aus Crans-Montana vergangenen Monat an den Freestyle-Weltmeisterschaften im US-Bundesstaat Utah Halfpipe-Bronze. Nach zuletzt zwei 6. Plätzen im Weltcup im kanadischen Calgary und an den US-Open letzte Woche, schaffte er es nun auch im Weltcup erstmals in dieser Saison aufs Podium. Im Gesamtweltcup belegt Burgener hinter Teamkollege Scherrer (3.) den 4. Platz.

Bei den Frauen ging der Tagessieg wie auch die Kristallkugel für den Halfpipe-Weltcup an die Chinesin Xuetong Cai. Die Schweizerin Verena Rohrer sicherte sich dank dem 3. Platz in Mammoth auch im Gesamtweltcup Rang 3.

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