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Caviezel stark - Galmarini mit Rückenschmerzen out

Die Schweizer Alpin-Snowboarder zeigen an den Weltmeisterschaften in Park City im Parallel-Slalom eine starke Teamleistung. Für Olympiasieger Nevin Galmarini enden die Titelkämpfe enttäuschend.

Agentur
sda
Dienstag, 05. Februar 2019, 20:13 Uhr Snowboard
Dario Caviezel ist im Parallel-Slalom schnell unterwegs
Dario Caviezel ist im Parallel-Slalom schnell unterwegs
KEYSTONE/EPA/GEORGE FREY

Bei den Frauen überstanden mit Nicole Baumgartner (14.), Ladina Jenny (12.), Patrizia Kummer (5.) und Julie Zogg (4.) sämtliche Swiss-Ski-Athletinnen den Cut. Dominiert wurde die Qualifikation bei den Frauen vom Deutschen Team, dass sich durch Weltmeisterin Selina Jörg, Cheyenne Loch und Ramona Theresia Hofmeister die Ränge 1 bis 3 sicherte.

Eine hervorragende Ausgangslage erschuf sich Dario Caviezel bei den Männern. Der 23-jährige Bündner, in dieser Weltcup-Saison im Parallel-Slalom mit zwei Podestplätzen und Weltcup-Leader in dieser Disziplin, absolvierte die beiden Kurse mit der zweitschnellsten Gesamtzeit. Seine Ausgangslage im Vergleich zum Vortag, als Caviezel die Qualifikation im Parallel-Riesenslalom im 14. Rang abgeschlossen hatte, ist damit ungleich besser.

Weltmeisterschaften zum Vergessen für Galmarini

Als Favorit auf den Titel gestartet, endeten die Weltmeisterschaften für Olympiasieger Nevin Galmarini in grosser Enttäuschung. Bereits am Montag im Parallel-Riesenslalom, seiner Paradedisziplin, war der 32-jährige Engadiner im zweiten Lauf der Qualifikation hängen geblieben. Im Parallel-Slalom war die Qualifikation bereits nach dem dritten Tor gelaufen. «Mein Rücken schmerzte einfach zu stark», kommentierte Galmarini seinen Rennabbruch.

In den Weltmeisterschaften fand damit ein Seuchenmonat für Galmarini den negativen Höhepunkt. Galmarini hatte nicht erst in der Qualifikation des Parallel-Slaloms mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Seit dem Weltcup in Rogla vor zweieinhalb Wochen bereiten die Bandscheiben, die Galmarini bereits früher oft plagten, wieder grössere Schmerzen. Überdies war Galmarini während seiner Vorbereitung auf die Titelkämpfe zweimal von einer Grippe zurückgeworfen worden.

Big-Air-Snowboarder müssen sich gedulden

Die Freestyle-Snowboarder müssen sich in Park City vorerst in Geduld üben. Aufgrund der Wetterbedingungen mit Wind und Schneefall kann weder die Big-Air-Qualifikation noch der Final (in der Nacht auf Mittwoch) wie geplant durchgeführt werden. Ein Ersatzdatum für die Wettkämpfe haben die Organisatoren bislang nicht bekannt gegeben.

Bei den Männern ist die Schweiz im Big Air an den Titelkämpfen durch Moritz Thönen und Nicolas Huber vertreten, Sina Candrian und Isabel Derungs würden bei den Frauen am Start stehen.

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