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Smith doppelt in Innichen nach – Fiva im Pech

Fanny Smith befindet sich in einer beneidenswerten Frühform. Vier Tage nach dem Triumph beim Weltcup-Auftakt in Arosa gewinnt die 26-jährige Waadtländerin auch im italienischen Innichen. Pech bekundete der Bündner Alex Fiva.

Südostschweiz
Freitag, 21. Dezember 2018, 15:24 Uhr Skicross
Strahlte am Montag bereits in Arosa als Siegerin: Skicrosserin Fanny Smith gewann in Innichen auch das zweite Weltcup-Rennen der Saison
Strahlte am Montag bereits in Arosa als Siegerin: Skicrosserin Fanny Smith gewann in Innichen auch das zweite Weltcup-Rennen der Saison
KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Für Fanny Smith war es der 15. Erfolg auf höchster Stufe und der 34. Podestplatz insgesamt.

Wie bereits in Arosa setzte sich Smith vor der letztjährigen Gesamtweltcupsiegerin Sandra Näslund aus Schweden durch. Die beiden lieferten sich erneut ein packendes Duell. Diesmal musste allerdings nicht das Zielfoto konsultiert werden, da Smith auf einen Angriff von Näslund eine beeindruckende Antwort hatte. Die Olympia-Dritte entschied zum dritten Mal nach 2010 und 2013 ein Weltcuprennen in Innichen für sich. Sie war bereits in der Qualifikation vor ihrer Landsfrau Sana Lüdi die Beste gewesen. Bei Lüdi löste sich im Viertelfinal auf Platz 1 liegend die Bindung.

Bester Schweizer war als Fünfter Alex Fiva. Für den Bündner war der 5. Rang mehr als ärgerlich. Der 32-Jährige, der bald Vater wird, beendete seinen Halbfinal als Zweiter, wurde jedoch nachträglich wegen eines angeblichen Fouls nach einem Duell mit dem Franzosen Jean-Frédéric Chapuis in den «kleinen» Final verwiesen, den er klar gewann. Es war ein hartes Verdikt. Die weiteren Bündner Joos Berry und Armin Niederer klassierten sich in den Rängen 14 und 18.

Jonas Lenherr erlitt Schulterverletzung

Pech hatte auch Jonas Lenheer, der Sieger von Arosa. Der 29-jährige St. Galler musste auf einen Start verzichten, nachdem er bei der Trainingsfahrt vor dem Rennen den Kantengriff auf dem Eis verloren hatte und eine Luxation der linken Schulter erlitt. Wie gravierend die Verletzung ist, darüber geben weitere Untersuchungen Aufschluss.

Der letztjährige Gesamtweltcupsieger Marc Bischofberger war überraschend in der Qualifikation gescheitert. Vor einem Jahr hatte der Olympia-Zweite noch beide Wettkämpfe in Innichen für sich entschieden. Im zweiten Rennen in Italien am Samstag ist der 27-jährige Ostschweizer dann dabei. (krt)

Innichen (ITA). Weltcup. Männer: 1. Jonathan Midol (FRA). 2. Bastien Midol (FRA). 3. Brady Leman (CAN). Ferner die Schweizer: 5. Alex Fiva. 14. Joos Berry. 15. Ryan Regez. 18. Armin Niederer. 26. Romain Détraz. 31. Timo Müller. 32. Jonas Lenherr (nach Sturz nicht am Start). - In der Qualifikation gescheitert: 34. Marc Bischofberger. 39. Peter Stähli.

Weltcup-Zwischenstand (2/11): 1. Bastien Midol 130. 2. Fiva 105. 3. Lenherr 100. 15. Regez 34. 23. Berry 21. 24. Stähli 20. 27. Détraz 18. 31. Niederer 13. 35. Bischofberger 10. 39. Müller 6.

Frauen: 1. Fanny Smith (SUI). 2. Sandra Näslund (SWE). 3. Marielle Berger-Sabbatel (FRA). Ferner (die weiteren Schweizerinnen): 9. Sanna Lüdi. 10. Sixtine Cousin. - In der Qualifikation gescheitert: 19. Priscillia Annen. 20. Zoé Cheli.

Weltcup-Zwischenstand (2/11): 1. Smith 200. Ferner: 7. Cousin 62. 13. Lüdi 51. 16. Annen 38. 20. Cheli 23.

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