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Van der Graaff scheitert in der Qualifikation

Die Davoserin Laurien Van der Graaff muss sich beim Saisonauftakt mit dem 35. Rang begnügen. Eine zufriedenstellende Leistung gelingt hingegen Jovian Hediger. Der 27-jährige Romand stösst beim Sprint in der klassischen Technik in die Halbfinals vor.

Südostschweiz
Samstag, 24. November 2018, 14:54 Uhr Saisonauftakt im Langlauf
FINLAND CROSS COUNTRY WORLD CUP
Laurien Van Der Graaff misslingt der Saisonauftakt in Finnland
KIMMO BRANDT

Die Skating-Spezialistin Laurien van der Graaff ist in der Qualifikation im klassischen Sprint um 1,5 Sekunden am Cut gescheitert. Die Davoserin musste sich zum Saisonauftakt mit Platz 35 begnügen. 

Jovian Hediger, der sich im Sommer einer Hüftoperation unterziehen musste, liess sich als 18. der Qualifikation in den fünften und letzten Viertelfinal-Heat einteilen. In dieser Serie war die Konkurrenz nicht all zu stark, da die Besten wegen der längeren Erholungszeit eine der ersten Gruppen wählen. Hediger gewann seinen Viertelfinal klar, war aber wenig später in der Vorschlussrunde platt. In der Endabrechnung resultierte der 12. Rang. Der zweifache Olympiateilnehmer erreichte im Weltcup bislang siebenmal die Top Ten, dreimal tauchte er danach auch im Feld der Top 6 auf. Erwan Käser (50.) und Jonas Baumann (67.) blieben chancenlos.

Nadine Fähndrich, die als 30. gerade noch den Cut geschafft hatte, hielt sich in den Viertelfinals im Heat mit der Olympiasiegerin Stina Nilsson ansprechend. In der steilen Rampe hinauf zum Zielgelände zeigte die Luzernerin ihre stärkste Phase. Fähndrich liess sich noch ein paar Weltcuppunkte gutschreiben.

Überheblichkeit bestraft

Die beiden Rennen fanden überraschende Sieger. Der Olympia-Sieger und grosse Favorit Johannes Hösflot Klaebo wurde für seine Überheblichkeit bestraft. Der Norweger nahm auf der Zielgeraden etwas Tempo raus, schaute sich nach links zur Konkurrenz um und konnte nicht mehr reagieren, als rechts der Russe Alexander Bolschunow vorbeizog.

Der Sieg bei den Frauen ging erstmals an die Russin Julia Belorukowa. Die Olympiasiegerin Stina Nilsson kam beim Einbiegen auf die Zielgerade zu Fall. Allerdings lag die Schwedin zu diesem Zeitpunkt nicht in Führung.

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