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Andreas Caminada lädt WM-Medaillengewinner ein

Eigentlich hätte es nur ein nettes Gespräch über Skifahren und Kochen werden sollen. Der Bündner Spitzenkoch Andreas Caminada liess sich im Interview mit «suedostschweiz.ch» aber zu einem spannenden Versprechen hinreissen.

Südostschweiz
09.02.17 - 08:04 Uhr
Asylpolitik

Der Bündner Spitzenkoch Andreas Caminada darf unzählige Auszeichnungen sein Eigen nennen. Unter anderem drei Michelin-Sterne und diverse Auszeichnungen des Gault&Millau.

Caminada ist aber nicht nur ein begnadeter Koch, sondern auch Skifan. So beehrte er diese Woche den Super-G der Männer an der Ski-WM in St. Moritz und besuchte anschliessend das Bündner Stübli im «House of Fans» von Graubünden Ferien.

Dort traf Caminada auf einen «Arbeitskollegen» - den Berner Startkoch Daniel Lehmann. Lehmann ist für das Catering an der Ski-WM in St. Moritz zuständig. Dass sich hier keine Konkurrenten, sondern Freunde getroffen haben, merkte man bereits auf Anhieb. Die beiden Profis plauderten freundschaftlich und von Neid war nichts zu merken.

Gemäss Lehmann sei das Kochen für einen Koch viel einfacher, da dieser die Leidenschaft für den Beruf kennen. Caminada stimmte ihm zu und ergänzte, dass er es einfach geniesse, dass er einmal abschalten könne. Mit Lehmann will er derzeit aber nicht tauschen. Die Gastronomie sei auch so schon sehr stressig - die Arbeit an einer Ski-WM noch viel arbeitsintensiver. Da stimmte Lehmann zu.

Zwischen 80 bis 100 Pesonen seien alleine im Dorf im Einsatz. Im Zielraum in Salastrains nochmals 40 weitere Personen, so der Berner. Wirklich viel Arbeit habe aber die Vorbereitungsphase gegeben. Über 200 Stunden hatte Lehmann nämlich ind die WM-Vorberietungen investiert.

Viel Freizeit hat auch Caminada nicht. Zwar macht er selbst gerne Wintersport, aber in diesem Winter ist er erst einmal mit dem Snowboard auf der Piste gewesen, wie der Bündner Oberländer wehmütig zugab.

Eine exklusive Einladung

Im nächsten Winter will Caminada nach Möglichkeit wieder auf die Ski wechseln und mit seinem dreijährigen Sohn die Piste unsicher machen. Derzeit beschäftigt ihn aber noch das Abschneiden der Schweizer Athleten beim Super-G.

Er hätte sich eine Medaille für Carlo Janka gewünscht - und liess sich nach dieser Aussage zu einem ganz speziellen Versprechen verleiten.

Caminada versprach im Interview nämlich, dass er jeden Schweizer der eine Medaille holt, ins Schloss Schauenstein - sein Restaurant - einladen werde. Auch als unsere Reporterin nachfragte, bestätigte Caminada sein Versprechen lachend: «Jetzt kann ich mich ja nicht mehr rausreden.» Aber hört es Euch selbst an:

Andreas Caminada im Interview mit Reporterin Nadia Kohler 

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