Ein Wochenende zum Vergessen
Die NLB-Herren der Iron Marmots Davos-Klosters hatten am Wochenende gegen die Tabellennachbarn UHT Eggiwil und Floorball Fribourg die Chance, einen Playoff-Platz zu erobern. Daraus wurde aber nichts.
Die NLB-Herren der Iron Marmots Davos-Klosters hatten am Wochenende gegen die Tabellennachbarn UHT Eggiwil und Floorball Fribourg die Chance, einen Playoff-Platz zu erobern. Daraus wurde aber nichts.
Die Davoser waren im samstäglichen Auswärtsspiel bei UHT Eggiwil zu Beginn noch nicht ganz in der Partie angekommen, derweil die hellwachen Emmentaler einen Treffer nach dem anderen erzielen konnten. In der 22. Minute hiess es bereits 0:4 aus Gästesicht, als auch die Marmots durch Luca Rizzi ihren ersten Treffer erzielen konnten. Zu mehr reichte es in den ersten 40 Minuten, obwohl die Iron Marmots genügend Chancen für weitere Tore besessen hätten. Unmittelbar nach Beginn des Schlussdrittels konnten die Davoser dank Joël Galey auf 2:4 verkürzen, danach war das Toreschiessen aber wieder Sache der Gastgeber, die bis zum 10:2 davonziehen konnten. Den letzten Treffer der Partie erzielte Jörg Meier, womit die klare 3:10-Niederlage Tatsache war.
Wenn das Glück abhanden kommt
In der sonntäglichen Heimpartie gegen Floorball Fribourg wollten die Davoser eigentlich die Scharte vom Samstag auswetzen, aber es kam anders. Dabei war das Glück den Platzherren nicht hold: Bereits nach 30 Sekunden erzielten die Marmots ein lupenreines Eigentor, was den Schwung der Davoser nicht unbedingt förderte. Trotzdem kamen sie in der Folge in regelmässigem Abstand zu sehr guten Chancen, nur wurden diese nicht verwertet. Entweder missriet der letzte Pass oder der Schuss, oder dann legte der gegnerische Torhüter sein Veto ein. So ging es mit dem 0:1-Rückstand in die Pause. Die Freiburger kamen vifer aus der Kabine und erhöhten bis zur 28. Minute auf 3:0. Joël Galey verkürzte auf 3:1, worauf die Iron Marmots wieder etwas besser ins Spiel fanden. Irgendwie wollte das Runde aber weiterhin einfach nicht ins Eckige. Die Freiburger spielten um eine Spur einfacher und aggressiver als die Gastgeber und konnten kurz vor Ende der zweiten 40 Minuten ihren vierten Treffer bejubeln. Im letzten Drittel ging es im gleichen Stil weiter, mit dem Unterschied, dass nun auf beiden Seiten die Verteidigungsbollwerke löchriger wurden. Am Spieltyp änderte sich jedoch nicht viel: Die Gäste waren weiterhin die glücklichere Equipe. Ein Beispiel: Während ein Abpraller vom gegnerischen Torhüter an die Latte prallte, senkte sich jener der Freiburger hinter Marc Holzknecht ins Tor. Zudem traf Luca Rizzi mit einem Penalty nur den Pfosten. Er traf dann aber auch noch ein Mal, zudem reüssierte Marc Hoffmann. Dies reichte jedoch am Ende nicht, um Floorball Fribourg in Nöte zu bringen. Schlussendlich resultierte eine bittere 3:8-Heimniederlage. Danach sind die Davoser in der Tabelle auf Rang 10 abgerutscht, mit bereits sieben Punkten Rückstand auf den letzten Playoff-Platz. Nun haben die Unihockeyaner Festtagspause, ehe es am 8. und 9. Januar mit zwei schwierigen Spielen gegen die Spitzenteams Floorball Thurgau und UHC Grünenmatt weitergehen wird.
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