×

Der Wiederaufstieg soll es sein

Für die Herren der Iron Marmots Davos-Klosters beginnt am Wochenende die nächste Saison gleich mit zwei Spielen: Am Samstag empfängt man im Cup Ad Astra Obwalden, tags darauf in der 1.-Liga-Meisterschaft die Vipers Innerschwyz.

Pascal
Spalinger
11.09.22 - 17:21 Uhr
Unihockey
Stürmer Claudio Wiedmer wird ebenso weiterhin für die Iron Marmots spielen . . .
Stürmer Claudio Wiedmer wird ebenso weiterhin für die Iron Marmots spielen . . .
zVg/Luzia Schär
. . . wie Verteidiger Daniel Joos.
. . . wie Verteidiger Daniel Joos.
zVg/Luzia Schär

Nach dem Abstieg des Herren-Fanionteams in die 1. Liga musste man anfänglich befürchten, dass viele Leistungsträger aufhören würden. Deshalb schauten sich die Verantwortlichen auch nach möglicher ausländischer Verstärkung um, wie Fabian Steiger, Sportchef der ersten Mannschaft, auf Anfrage erklärt. Mittlerweile ist jedoch alles anders gekommen: Das Team wurde vom Ehrgeiz gepackt, möglichst rasch wieder in die NLB aufzusteigen. Nur wenige Leistungsträger haben den Club verlassen, die wichtigsten Stützen sind allesamt geblieben. Und man konnte sich namhaft verstärken: Von Alligator Malans wechselten mit Simon Nett und Nino Vetsch gleich zwei langjährige NLA-Spieler zu den Marmots. Zudem ist der langjährige Spieler Marcel Joos nach seinem Abenteuer in Österreich wieder nach Davos zurückgekehrt. Ergänzt wurde das Kader weiter durch einige talentierte Junioren aus den eigenen Reihen sowie der U21A von Alligator Malans. So ergibt sich eine spannende Mischung aus absoluten Routiniers und talentierten Jungen. Deshalb ist die Ausländer-Suche mittlerweile obsolet geworden.

Neuer Trainer und neue Gegner

Aufgrund der Tatsache, ein breiteres Kader als im letzten Jahr zur Verfügung zu haben – und wohl auch ein stärkeres – ist für Verantwortliche wie Team klar, dass der sofortige Wiederaufstieg in die NLB angestrebt werden soll. Angeleitet werden die Marmots-Herren neu von Trainer Radomir Malecek. Er kennt sich im Schweizer Unihockey bestens aus, und die Spieler sind von seinen Trainings sowie der Spielphilosophie angetan. Nicht nur der Trainer ist neu, sondern auch die Gegnerschaft. Die 1.-Liga-Gruppe zwei ist recht ausgeglichen besetzt, und die Marmots werden mehrheitlich Neuland betreten. Am stärksten einzuschätzen sind wohl Pfannenstil Egg – ein sehr erfahreres, heimstarkes Team – Bassersdorf-Nürensdorf, Bülach Floorball und der UHC Herisau. Die Iron Marmots brauchen sich aber vor keinem Gegner zu verstecken, wenn sie ihre beste Leistung abrufen können. Das haben sie in der Saisonvorbereitung verschiedentlich gezeigt.

Zwei Mal in Klosters

Begonnen wird das nächste Wochenende am Samstag um 17 Uhr in der Mehrzweckhalle Klosters mit der Cup-Partie gegen das NLB-Team Ad Astra Obwalden. Dieses Spiel könnte für Luca Rizzi speziell werden, hat er in den letzten Jahren doch verschiedentlich für die Innerschweizer gespielt. Allerdings hat das Team mittlerweile ein anderes Gesicht, wird aber weiterhin von starken ausländischen Verstärkungsspielern getragen. Am Sonntag um 17 Uhr wird erneut in Klosters gespielt. Diesmal heisst der Gegner in der 1.-Liga-Meisterschaft jedoch Vipers Innerschwyz. Diese Equipe gehört auf dem Papier zwar nicht zu den stärksten Widersachern in der Gruppe, sind jedoch allemal nicht zu unterschätzen.

Da die Iron Marmots heuer ihren 25. Geburtstag feiern, sind an den Heimspielen spezielle Aktionen geplant. Welche, und was goldene Unihockey-Bälle damit zu tun haben, erfährt man jeweils vor Ort. Zudem starten auch die U21-Junioren in die Meisterschaft: Sie empfangen am Sonntag um 13 Uhr ebenfalls in der Mehrzweckhalle Klosters Unihockey Luzern.

Kommentieren

Kommentar senden
Mehr zu Unihockey MEHR