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So gewinnt Alligator gegen GC

Alligator hat zum Auftakt im Playoff-Halbfinal gegen die Grasshoppers mit 2:6 verloren. Damit das Resultat beim zweiten und dritten Spiel an diesem Wochenende anders aussieht, müssen die Alligatoren einige Probleme in den Griff kriegen. 

Patrick
Kuoni
Freitag, 29. März 2019, 04:30 Uhr Unihockey
Unihockey Derby Chur Unihockey - Alligator Malans
Wie gegen Chur: Auch im Halbfinale wollen die Alligatoren am Ende wieder jubeln.
THEO GSTÖHL

Alligator Malans hat an diesem Wochenende gleich zwei Chancen, in der Halbfinal-Serie gegen GC den ersten Sieg einzufahren. Dafür müssen die Malanser allerdings einige Probleme in den Griff kriegen. Diese haben im ersten Spiel den Unterschied gemacht.  

Das müssen die Malanser ändern: 

  • Sturmduo Claudio Laely/Joel Rüegger: Wollen die Alligatoren in dieser Serie eine Chance haben, müssen sie auch die erste Formation rund um Laely/Rüegger in den Griff kriegen. Die beiden sorgten im ersten Spiel bei der Malanser Hintermannschaft immer wieder für Probleme. Und das Duo war an vier der sechs Zürcher Tore beteiligt. Besonders der ehemalige Malanser Captain Laely lieferte mit zwei Toren und zwei Asissts zum Halbfinal-Start eine überragende Vorstellung ab. Ob die Alligatoren den explosiven Sturm zu stoppen wissen, wird sich morgen und am Sonntag ab 17 Uhr zeigen. 
  • Weitschüsse: Sowohl das zweite als auch das dritte Tor fiel nach einem Gewaltschuss aus der Distanz. GC bewies, dass sie einige Scharfschützen in ihren Reihen haben. Die Malanser eröffneten GC mit Fehlern in der Mittelzone die Chance, diese Abschlüsse zu nehmen. 
  • Effizienz: Im ersten Abschnitt war Alligator die spielbestimmende Mannschaft. Trotzdem lagen aber die Zürcher nach 20 Minuten mit 3:2 in Front. Malans muss unbedingt die Chancenauswertung aus der Viertelfinal-Serie wiederfinden. 
  • Risiko: Cheftrainer Oscar Lundin analysierte  nach der ersten Partie, dass man weniger Risiko in den Angriffen nehmen müsse, um so die gefährlichen Konter von GC zu minimieren. Man habe dies teilweise bereits in Spiel 1 umgesetzt, aber viel zu wenig häufig. 

Es gibt aber trotz der Niederlage auch Aspekte, welche die Alligatoren aus Spiel eins übernehmen können.

Das können die Malanser beibehalten: 

  • Special Teams: Sowohl das Powerplay als auch das Boxplay funktionierten. GC hatte in Überzahl nur wenige sehr gefährliche Abschlüsse. Die Alligatoren kreierten hingegen in Überzahl viele Top-Chancen, auch wenn ebenfalls kein Tor dabei herausschaute. 
  • Forchecking: Wenn die Alligatoren ihr Pressing-System konsequent umgesetzt haben, hatten die Zürcher ihre liebe Mühe aus der eigenen Zone zu kommen. 
  • Startphase: Die Alligatoren waren in der Startphase das aktivere Team und gingen folgerichtig in Führung. Auf diese Phase des Spiels lässt sich aufbauen. 
  • Torhüterleistung: An Jonas Wittwer lag es definitiv nicht, dass die Alligatoren diese Partie verloren. Er fischte vor allem im Mitteldrittel einige Grosschancen der Zürcher und hielt so seine Farben im Spiel. 

Können die Alligatoren die Probleme in den Griff kriegen und die positiven Eigenschaften beibehalten, so wird Alligator nach dem Wochenende nicht mehr ohne Sieg dastehen. 

Die Highlights aus Spiel 1

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