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Stäfner Team hatte die Nase vorne

Pascal
Spalinger
29.08.22 - 17:03 Uhr
Schweiz und Welt
Start-1
Voller Körpereinsatz gleich nach dem Start.

Der Davosersee gilt als windsicher, was immer wieder zu Renntagen im Landwassertal einlädt. Waren im letzten Jahr die Damen der nationalen Segelliga zu Gast, so traten heuer zwölf gemischte Equipen der zweithöchsten Schweizer Segelliga gegeneinander an. Dies nicht etwa in den eigenen Booten, sondern in solchen, die von der Liga zur Verfügung gestellt und aus dem Unterland nach Davos transportiert worden waren. Zudem wurden nicht wenige grosse, sondern viele kurze Läufe gesegelt, wobei die Crews jedes Mal mit einem anderen Boot unterwegs waren. Jeweils sechs Teams waren auf dem Wasser unterwegs, während die andere Hälfte auf ihren Einsatz wartete. So kamen alle Gruppen gleich oft auf den verschiedenen Booten zum Einsatz, was in der Endabrechnung für ausreichende Gerechtigkeit sorgte. Es kam also vor allem auf die Zusammenarbeit der Teams während der Einsätze sowie das Geschick der einzelnen Chargenträger an. Wer am Ende am wenigsten Rangpunkte aufwies, hatte gewonnen.

Alle Hände voll zu tun bei der Wende mit Spinnaker.

Resultate

Am besten mit den Verhältnissen zurecht kamen die Segler aus Stäfa, die 31 Rangpunkte herausfuhren. Dahinter waren die Abstände sehr gering: Platz zwei ersegelte sich der Club Nautique de Pully mit 33 Punkten und einem Zähler Vorsprung auf die drittklassierte Vertretung des Yachtclubs Spiez.

Die weiteren Klassierungen

4. Yacht Club Zug, 35; 5. Seglervereinigung Thalwil, 36; 6. Zürcher Segel Club, 39; 7. Segelclub Tribschenhorn Luzern, 42; 8. Yacht Club Horgen, 43; 9. Segelclub Murten, 47; 10. Cercle de la Voile d'Estavayer, 49; 11. Yacht-Club Luzern, 49; 12. Segelclub Oberer Zürichsee, 67.

Mit vollen Segeln steuern die Wettkämpfer die Boje an, welche neuerdings satellitengesteuert ist.
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