Zermatt erlaubt wieder Trainings und plant die Weltcup-Rückkehr
Zermatt öffnet sich wieder für Trainings der alpinen Spitzenskirennfahrer und darf ab 2028 mit jährlichen Weltcuprennen im März rechnen, schreibt Swiss-Ski in einer Medienmitteilung.
Zermatt öffnet sich wieder für Trainings der alpinen Spitzenskirennfahrer und darf ab 2028 mit jährlichen Weltcuprennen im März rechnen, schreibt Swiss-Ski in einer Medienmitteilung.
Auf den Eklat im letzten April nach der Streichung von Zermatt aus dem Weltcup-Kalender folgte eine Einigung zwischen den Zermatt Bergbahnen, Swiss-Ski und dem Weltverband FIS. «Die neue Vereinbarung zwischen Swiss-Ski und Zermatt ist wegweisend. Zermatt ist das höchstgelegene Gletscherskigebiet mit den besten Voraussetzungen für Speed-Trainings in Europa», freute sich Walter Reusser, der CEO Sport von Swiss-Ski über die Vereinbarung.
Der Walliser Ort bekam die Zusicherung, von 2028 bis 2034 jeweils in der zweiten März-Hälfte zwei Speed-Rennen der Männer austragen zu können. Diese werden auf der neuen, bis Ende 2027 fertig gestellten Gornergrat-Piste durchgeführt, sofern diese von der FIS homologiert wird und Zermatt auch sonst alle Anforderungen an einen Weltcup-Veranstalter zu erfüllen vermag. Es gebe noch einiges zu tun, meinte Diego Züger, der oberste Marketing-Chef von Swiss-Ski. «Aber wir werden gemeinsam alles daransetzen, Zermatt zu einem Fixstern im Weltcup zu machen.»
Im Sommer wird Zermatt wieder die im letzten Jahr ausgeschlossenen Weltcup-Teams für Trainings empfangen. Swiss-Ski und die Walliser haben sich auf ein Rahmenabkommen zur Nutzung des Gletschergebiets im Sommer und Herbst bis 2034 geeinigt. Die Zermatt Bergbahnen werden die Trainingspisten vorbereiten und täglich präparieren. Für den Betrieb der Trainingsinfrastruktur ist neu vollumfänglich Swiss-Ski zuständig. Der Verband wird die Pisten auch an andere Nationen weitervermieten.