Stimmen zum Schweizer Dreifachsieg in der Team-Kombination
Die Schweizer Athleten preisen sich gegenseitig und geniessen den Moment, ein Österreicher zollt den Rivalen Respekt: Die Stimmen zum Schweizer Dreifachsieg in der Team-Kombination.
Die Schweizer Athleten preisen sich gegenseitig und geniessen den Moment, ein Österreicher zollt den Rivalen Respekt: Die Stimmen zum Schweizer Dreifachsieg in der Team-Kombination.
Loïc Meillard (Sieger mit Franjo von Allmen): «Ich weiss nicht, was mit dieser Mannschaft los ist. Es ist verrückt, einfach genial. Der Tag könnte nicht perfekter sein. So eine Medaille ist noch schwieriger, weil beide Athleten liefern müssen. Und das haben alle getan.»
Franjo von Allmen: «Ich bin in meiner zweiten Weltcupsaison und immer noch zufrieden mit einem Top-Ten-Resultat. Deswegen ist das, was hier abgeht, für mich nicht in Worte zu fassen. Unglaublich cool, die Leistung vom ganzen Schweizer Team. Das ist etwas für die Geschichtsbücher. Zu viele solche Rennen sollten aber nicht stattfinden, meine Nerven machen das nicht mit. Mir war es recht, dass ich vorlegen konnte. Schon das war viel Druck. Loïcs Job hätte ich heute nicht machen wollen.»
Tanguy Nef (Zweiter mit Alexis Monney): «Es ist verrückt, dass wir Schweizer zu sechst auf dem WM-Podest stehen. Mit so vielen Freunden, mir fehlen die Worte. Ich hätte mir meine erste WM-Medaille nicht schöner wünschen können. Dass Loïc einen guten Lauf gehabt hat, hat mir etwas Druck weggenommen.»
Alexis Monney: «Das Zuschauen hat viel Energie gekostet, aber es war cool. Die Emotionen waren riesig, als Tanguy ins Ziel kam.»
Marc Rochat (Dritter mit Stefan Rogentin): «Eine WM-Medaille zu zweit ist doppelt so schön. Gestern habe ich zu 'Rogi' gesagt: 'Morgen ist unser Tag'. Ein paar Bier liegen drin, auch wenn ich noch den Slalom fahren muss. Mit der Frisur warten wir noch, am Sonntag dann.»
Stefan Rogentin: «Ich habe es heute Morgen angekündigt: Rochat, der Salzspezialist. Wir kannten uns noch nicht so gut vor dem heutigen Tag, aber heute Abend lernen wir uns noch besser kennen.»
Matteo Joris (Slalomtrainer Swiss-Ski): «Für mich ist Tanguy Nef der Held vom Tag. Wie er dem Druck als Letzter im Starthaus standgehalten hat und den Lauf so heruntergebracht hat, war eine grosse Leistung.»
Vincent Kriechmayr (AUT/ausgeschieden mit Manuel Feller): «Die Team-Kombination ist ein cooler Wettbewerb, auch wenn jetzt drei Schweizer vorne sind, oder sechs. Sie haben es sich verdient, es ist eine super Truppe.»
Daniel Hemetsberger: (AUT/Fünfter mit Fabio Gstrein): «Ich glaube, wir brauchen da nicht wie kleine Kinder herumspinnen, nur weil uns die Schweizer da vorführen. Sie haben einfach eine bessere Leistung gebracht.»