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Rogentin setzt sich in der teaminternen Quali durch

Stefan Rogentin sichert sich den letzten Schweizer Startplatz für die WM-Abfahrt vom Sonntag. Der Bündner setzt sich in der teaminternen Ausscheidung gegen Marco Kohler und Lars Rösti durch.

Agentur
sda
06.02.25 - 11:05 Uhr
Ski alpin
Auch am Sonntag am Start: Stefan Rogentin setzt sich in der teaminternen Ausscheidung durch und sichert sich den fünften und letzten Schweizer Startplatz für die Abfahrt
Auch am Sonntag am Start: Stefan Rogentin setzt sich in der teaminternen Ausscheidung durch und sichert sich den fünften und letzten Schweizer Startplatz für die Abfahrt
KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Aussagekraft hatte auch das zweite Abfahrts-Training nur beschränkt. Während die einen Fahrer die Gelegenheit nutzten, um neue Erkenntnisse zur Linien- und Materialwahl zu gewinnen, gingen andere ans Limit. Zu ihnen gehörten die drei Schweizer, die um den fünften und letzten Startplatz von Swiss-Ski kämpften.

Rogentin sticht Kohler und Rösti aus

Rogentin ging mit der Startnummer 1 auf die Strecke, zeigte eine engagierte Fahrt und war aus dem nicht gesetzten Schweizer Trio klar der Schnellste. Auf Ryan Cochran-Siegle, der wie am Mittwoch die Trainingsbestzeit aufstellte, verlor der Bündner im 5. Rang acht Zehntel. Rösti steigerte sich im Vergleich zum ersten Training zwar merklich, büsste aber trotzdem 63 Hundertstel auf seinen Teamkollegen ein und verpasst so das erste WM-Rennen seiner Karriere. Selbes gilt für Marco Kohler, der über das Limit hinaus ging und ausschied.

Somit besteht das Schweizer Team für die Königsdisziplin aus Alexis Monney, Justin Murisier, Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Rogentin. Die Schweizer dürfen am Sonntag zu fünft antreten, weil sie mit Odermatt den amtierenden Weltmeister stellen, der das normale Kontingent nicht belastet.

Von Allmen setzt Ausrufezeichen

Der schnellste Schweizer im zweiten Training war Von Allmen. Der Berner Oberländer zeigte vor allem im Mittelteil eine herausragende Fahrt. Vor dem Zielsprung nahm er Tempo heraus und klassierte sich mit 43 Hundertsteln Rückstand auf Cochran-Siegle ex aequo mit Stefan Eichberger im 2. Rang. Der Österreicher setzte sich in der teaminternen Ausscheidung gegen Otmar Striedinger und Raphael Haaser durch. Odermatt, Monney und Murisier gingen nur teilweise ans Limit und belegten die Plätze 8, 13 und 21.

Vincent Kriechmayr liess das Training nach Platz 2 in der ersten Übungsfahrt aus. Der Österreicher gönnte seinem rechten Knie im Hinblick auf den Super-G vom Freitag eine Pause. Rennstarts seien nicht in Gefahr, liess er verlauten. Bei seinem Sturz vor zweieinhalb Wochen in der Abfahrt in Wengen hatte er sich eine Innenband-Zerrung zugezogen.

Das dritte und letzte Abfahrts-Training ist am Samstag geplant.

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