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Janutin: «Ich war ein paar Mal knapp hinter den besten 30, das fuchst mich ein wenig»

Der Bündner Skirennfahrer Fadri Janutin ist grundsätzlich sehr zufrieden, wie die bisherige Weltcupsaison lief. Vor allem freut sich der 22-Jährige über die ersten Punkte im Riesenslalom. 

Stefan
Salzmann
05.01.23 - 13:27 Uhr
Ski alpin
Schwieriger Untergrund: Fadri Janutin verpasst im Slalom in Garmisch die Qualifikation für den zweiten Lauf. Trotzdem ist er mit seiner bisherigen Saison zufrieden.
Schwieriger Untergrund: Fadri Janutin verpasst im Slalom in Garmisch die Qualifikation für den zweiten Lauf. Trotzdem ist er mit seiner bisherigen Saison zufrieden.
Bild Anna Szilagyi / Keystone

Nach einigen Riesenslaloms ist Fadri Janutin am Mittwoch im deutschen Garmisch zu seiner Saisonpremiere in einem Weltcupslalom gekommen. An jenem Ort, an dem er in der vergangenen Saison erstmals Weltcuppunkte gewinnen konnte. Dieses Mal reichte es nicht ganz. Als 33. fehlten dem Bündner gut zwei Zehntel für den Einzug in den zweiten Durchgang. Doch der 22-Jährige sagt: «Trotz einer sehr schlechten Vorbereitung, in der ich grosse Mühe hatte und viel Zeit auf meine Teamkollegen verlor, war es ein cooles Rennen.»

Da die Piste in Garmisch aber schnell schlechter wurde, war es fast ein Ding der Unmöglichkeit mit Janutins hoher Startnummer 44 noch unter die besten 30 vorzustossen. «Alles in allem bin ich also recht zufrieden mit dem Resultat.»

Ähnlich klingt der Bündner, wenn er über seine bisherige Saison spricht. Zufriedenheit ist das dominierende Gefühl. «Fantastisch» nennt er die ersten Weltcuppunkte im Riesenslalom, die er Mitte Dezember als 17. in Val d`Isere herausfuhr. «Vor allem, weil ich ein Top-20-Resultat erreichen konnte.»

Erster Heimweltcup in Adelboden

Wie im Slalom in Garmisch fehlten zum Teil nur wenige Hundertstel, dass sich Janutin für weitere zweite Durchgänge qualifiziert hätte. «Ich war ein paar Mal knapp hinter den besten 30, das fuchst mich ein wenig. Aber ich bin motiviert auf das, was noch kommen wird.»

Vorfreude auf Adelboden: Fadri Janutin erwartet ein grosses Spektakel am Chuenisbärgli.
Vorfreude auf Adelboden: Fadri Janutin erwartet ein grosses Spektakel am Chuenisbärgli.
Bild Gian Ehrenzeller / Keystone

Weiter geht es bereits am Samstag in Adelboden, wo Janutin erstmals an einem Heim-Weltcuprennen starten darf. Im Riesenslalom am legendären Chuenisbärgli will der Bündner am liebsten zweimal hinunterfahren können. Er sagt: «Als Schweizer freut man sich extrem auf die Rennen in Adelboden. Das wird ein riesiges Spektakel.» An Unterstützung wird es ihm nicht fehlen. Er darf auf seinen ganzen Fanclub zählen. 

«Trotz einer sehr schlechten Vorbereitung, in der ich grosse Mühe hatte und viel Zeit auf meine Teamkollegen verlor, war es ein cooles Rennen.»

Fadri Janutin, Bündner Skirennfahrer

Janutin ist nicht der einzige Bündner, der im Riesenslalom am Samstag am Start stehen wird. Auch Gino Caviezel, Thomas Tumler, Daniele Sette und Livio Simonet dürften dabei sein. Am Sonntag bekommt im Slalom ein weiteres Mal Sandro Simonet eine Chance. Und eventuell auch Janutin? Laut Aufgebot von Swiss-Ski ist ein Startplatz noch frei. 

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