Clément Noël gewinnt Kitzbühel-Slalom - Nef Siebter, Yule Elfter
Clément Noël feiert im Slalom in Kitzbühel seinen vierten Saisonsieg. Tanguy Nef und Daniel Yule belegen die Plätze 7 und 11, Loïc Meillard scheidet aus. Die zuletzt so starken Norweger straucheln.
Clément Noël feiert im Slalom in Kitzbühel seinen vierten Saisonsieg. Tanguy Nef und Daniel Yule belegen die Plätze 7 und 11, Loïc Meillard scheidet aus. Die zuletzt so starken Norweger straucheln.
Noël, der in diesem Winter bereits die Slaloms von Levi, Gurgl und Adelboden gewonnen und vor sechs Jahren schon einmal in Kitzbühel triumphiert hat, schob sich im zweiten Lauf vom 3. Platz an die Spitze, neun Hundertstel vor dem Südtiroler Alex Vinatzer und 19 Hundertstel vor dem für Brasilien startenden Lucas Pinheiro Braathen. Der 27-jährige eroberte sich damit die Führung in der Disziplinenwertung von Henrik Kristoffersen zurück.
Tanguy Nef und Daniel Yule, die das Podest als Halbzeit-Fünfter und -Siebter in Sichtweite hatten, rutschten am Nachmittag noch etwas zurück - wobei Nef nur 25 Hundertstel zum ersten Karriere-Podestplatz fehlten und Yule lediglich 14 Hundertstel hinter seinem Teamkollegen lag. «Das war eine gute Leistung», befand Nef im SRF-Interview. «Sehr, sehr, sehr frustrierend. Es wäre viel mehr drin gewesen heute», meinte Yule.
Loïc Meillard schied wie die zuletzt so starken Norweger Henrik Kristoffersen, Timon Haugan und Atle Lie McGrath aus. Kristoffersen fädelte im ersten Lauf ein, Haugan strauchelte als Halbzeitführender, Wengen-Sieger McGrath rutschte am Nachmittag nach Zwischenrang 10 auf der vereisten Piste weg. Nach dem Dreifachsieg im Berner Oberland schaffte von den Norwegern somit einzig Alexander Steen Olsen als 26. in die Punkte.
Meillard unterlief im ersten Lauf ein zeitraubender Fehler. Wie schon in Wengen blies er am Nachmittag vom 24. Rang aus zum Angriff. Aber anders als im Heimrennen, wo er sich aus der gleichen Position mit Laufbestzeit auf den 5. Platz verbessert hatte, fädelte der Neuenburger dieses Mal ein.
Drittbester Schweizer war letztlich Marc Rochat im 20. Rang, gefolgt von Ramon Zenhäusern (23.).