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Brignone deklassiert die Konkurrenz, Schweizerinnen weit zurück

Federica Brignone gewinnt in Are den dritten Weltcup-Riesenslalom in Serie und deklassiert die Konkurrenz um 1,36 Sekunden und mehr. Die Schweizerinnen sind weit zurück.

Agentur
sda
08.03.25 - 13:42 Uhr
Ski alpin
Federica Brignone ist auch in Are eine Klasse für sich
Federica Brignone ist auch in Are eine Klasse für sich
KEYSTONE/AP/Giovanni Auletta

Brignone ist in der Basisdisziplin momentan nicht zu stoppen. Für die 34-Jährige war es bereits der fünfte Triumph im achten Rennen. Hinzu kommt der WM-Titel in Saalbach. In Are stellte sie in beiden Läufen die Bestzeit auf. Bei schwierigen Bedingungen mit Salzschnee - was die Italienerin liebt - fuhr die Konkurrenz in Grund und Boden.

Wie so oft in dieser Saison schaffte Alice Robinson als Zweite den Sprung auf das Podest. Die Neuseeländerin klassierte sich in nunmehr sieben von acht Rennen in den Top 3 und führt dank ihrer Konstanz nach wie vor die Riesenslalom-Wertung an. Auf Brignone, die nebst ihren fünf Triumphen eben auch dreimal ausgeschieden ist, sind es vor dem letzten Rennen noch 20 Punkte Vorsprung.

Die für Albanien startende Italienerin Lara Colturi komplettierte das Podest. Sie profitierte vom Ausfall Sofia Goggias. Die Italienerin schied auf dem Weg zu ihrem ersten Podestplatz im Riesenslalom seit mehr als sieben Jahren aus. Bei Halbzeit noch auf Platz 2 gelegen, wurde ihr in Führung liegend ein Übergang zum Verhängnis.

Die Schweizerinnen gehörten zu den Geschlagenen. Etwas überraschend die beste Athletin im Team von Swiss-Ski war Camille Rast. Die Walliserin, die vor knapp zwei Wochen in Sestriere im Slalom unglücklich gestürzt war und in der Folge über Hüftprobleme klagte, klassierte sich im 8. Rang.

Mit Lara Gut-Behrami schaffte es eine zweite Schweizerin in die ersten zehn. Die zweifache Podestfahrerin in dieser Riesenslalom-Saison kam nicht wie gewünscht auf Touren. Sie bekundete Mühe mit den warmen Bedingungen und verlor zu allem Übel im zweiten Lauf auch noch einen Stock. Am Ende wurde sie mit 2,52 Sekunden Rückstand Neunte. Wendy Holdener büsste im zweiten Lauf noch einen Rang ein und klassierte sich auf Platz 16.

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