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Keine schwerwiegende Verletzungen bei Marc Gisin

Glück im Unglück für Marc Gisin. Der 30-jährige Obwaldner zieht sich bei seinem schweren Sturz in der Weltcup-Abfahrt am Samstag in Gröden keine schwerwiegenden Verletzungen zu.

Agentur
sda
Sonntag, 16. Dezember 2018, 16:04 Uhr Ski alpin
Marc Gisin bei seinem fürchterlichen Sturz in Gröden
Marc Gisin bei seinem fürchterlichen Sturz in Gröden
KEYSTONE/EPA ANSA/ANDREA SOLERO

Marc Gisins allgemeiner Zustand hat sich weiter stabilisiert. Dies zeigten die Untersuchungen im Luzerner Kantonsspital, wohin Gisin noch am Samstagabend mit der Rega geflogen worden war. Er kommuniziert direkt mit den Ärzten und den engsten Angehörigen, ist aber aktuell noch intubiert.

Sowohl MRI- als auch CT-Untersuchungen im Schädelbereich zeigten zum Glück keine schwerwiegenden Verletzungen. Dieser Punkt ist vor allem deshalb wichtig, weil Gisin vor knapp vier Jahren beim Super-G in Kitzbühel schwere Kopfverletzungen erlitten hatte. Damals war Gisin an der Hausbergkante gestürzt und hatte sich dabei ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. An den Folgen jener Verletzung hatte der Innerschweizer in den folgenden zwei Wintern - unter anderem wegen Schlaflosigkeit - zu leiden.

Sehr schmerzhaft sind für ihn die mehreren Rippenbrüche auf der rechten Seite, welche auch Verletzungen in der Lunge zur Folge hatten. Das Becken ist abgesehen von einer leicht eingedrückten Hüftpfanne unverletzt, und glücklicherweise blieb auch der Rücken bis auf einige nicht gravierende Frakturen an der Wirbelsäule, unbeschädigt.

Für eine optimale Überwachung und Betreuung bleibt Gisin vorerst aber noch auf der Intensivstation im Luzerner Kantonsspital hospitalisiert.

Marc Gisin war am Samstag nach einem Verschneider kurz vor den Kamelbuckeln zu Fall gekommen, wurde beim Sprung durch die Luft geschleudert und schlug danach auf der Piste auf. Er wurde nach der Erstversorgung auf der Strecke mit dem Helikopter ins Spital nach Bozen geflogen, und von dort weiter in die Schweiz transportiert.

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