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Alpine Talentschau am Jakobshorn

Am Dienstag startet in Davos die Junioren-WM mit rund 310 Athleten aus fast 50 Nationen. Letztmals gastierten die internationalen Titelkämpfe der weltbesten 16- bis 21-Jährigen vor sieben Jahren in der Schweiz.

Südostschweiz
29.01.18 - 12:50 Uhr
Ski alpin
Am Jakobshorn ist alles bereit für die Junioren-WM
Am Jakobshorn ist alles bereit für die Junioren-WM
PRESSEBILD

Nach sieben Jahren finden die alpinen Junioren-Weltmeisterschaften erstmals wieder in der Schweiz statt. Damals in Crans-Montana gab es für Swiss-Ski mit elf Medaillen ein Allzeithoch.

In diesem Jahr in Davos soll es zumindest fünfmal Edelmetall geben, so die Hoffnung von Nachwuchschef Beat Tschuor. Allerdings verzichtet mit Mélanie Meillard die wohl aussichtsreichste Schweizer Medaillenanwärterin wegen einer Terminkollision schweren Herzens auf die Teilnahme in Graubünden. «Leider überschneiden sich der Riesenslalom und Slalom in Davos mit dem City Event in Stockholm, und da muss ich doch nach meinem Resultat in Oslo (3. Platz) fast hin», sagte die 19-jährige Olympia-Teilnehmerin aus dem Wallis, die zunächst einen Start bei der Heim-WM geplant hatte.

Die Schweizer Trümpfe

Von den je acht Fahrerinnen und Fahrern, die Tschuor zusammen mit den Trainern für die Wettkämpfe am Davoser Jakobshorn selektioniert hat, gewann gleichwohl ein Trio an Nachwuchs-Titelkämpfen schon einmal die Goldmedaille. Marco Odermatt (Riesenslalom) und Aline Danioth (Kombination) triumphierten vor zwei Jahren in Russland, ehe sie im vergangenen Jahr in Schweden verletzungsbedingt fehlten. Sowohl der Nidwaldner wie auch die Urnerin zeigten sich zuletzt sehr formstark und erreichten im Januar im Europacup gleich mehrere Podestplätze. Danioth punktete zudem in drei Weltcup-Slaloms, so auch am Sonntag auf der Lenzerheide als 19.

Camille Rast, zuvor schon an der WM der Grossen in St. Moritz im Einsatz, sicherte sich im vergangenen März in Are Slalom-Gold. Die Walliserin kämpft jedoch seit Monaten mit gesundheitlichen Problemen. Mit Semyel Bissig steht ein weiterer Medaillengewinner vom Vorjahr erneut im Schweizer Aufgebot. Auch dem Speed-Spezialisten Lars Rösti, beim 1998er-Jahrgang die Nummer eins, ist viel zuzutrauen. (so/sda)

Die Strecken am Jakobshorn: Plan ...

... und Präparation

Das Programm

  • Dienstag, 30. Januar: Riesenslalom Frauen
  • Mittwoch, 31. Januar: Slalom Frauen
  • Donnerstag, 1. Februar: Abfahrt Männer
  • Freitag, 2. Februar: Super-G (Männer und Frauen)
  • Samstag, 3. Februar: Team-Wettbewerb
  • Sonntag, 4. Februar: Kombination Männer (Super-G/Slalom)
  • Montag, 5. Februar: Kombination Frauen (Super-G/Slalom)
  • Dienstag, 6. Februar: Riesenslalom Männer
  • Mittwoch, 7. Februar: Slalom Männer
  • Donnerstag, 8. Februar: Abfahrt Frauen

Die Lokalmatadorin

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