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Ziel: Bis zum Schluss schwingen können

Just auf das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF), das vom 26. bis 28. August in Pratteln ausgetragen wird, hat sich der Sertiger Christian Biäsch von einer Verletzung erholt, die er sich im Training zugezogen hatte. Er möchte im Baselbiet alle acht Gänge schwingen können.

Pascal
Spalinger
27.08.22 - 16:44 Uhr
Schwingen
Christian Biäsch möchte seine Schwünge so durchziehen wie hier gegen Michael Bless.
Christian Biäsch möchte seine Schwünge so durchziehen wie hier gegen Michael Bless.
zVg/Claudia Schweizer

«An Eidgenössischen Schwingfesten scheiden nach vier und nach sechs Gängen eine gewisse Anzahl Schwinger aus.» Diese Erklärung auf der Homepage des ESAF Pratteln bringt auf den Punkt, weshalb Biäsch gerne acht Gänge – also alle – bestreiten möchte. Vor drei Jahren am Eidgenössischen in Zug schaffte er sechs Gänge. An einen eidgenössischen Kranzgewinn denkt der Sertiger nicht in erster Linie, wie er auf Anfrage erklärt. «Ich möchte ich erster Linie unverkrampft schwingen und meine Schwünge voll durchziehen. Zu was es dann am Ende reicht, nehme ich vorzu.» An Unterstützung dürfte es ihm nicht fehlen, denn neben seiner nächsten Verwandt- und Bekanntschaft reisen auch diverse Davoser Schwingfans ins Baselbiet.

Gigantische Atmosphäre

Obwohl er schon zum dritten Mal an einem Eidgenössischen teilnehmen kann, ist Biäschs Vorfreude auch diesmal wieder sehr gross. «Einerseits handelt es sich um den grössten Schwinganlass überhaupt, und der findet nur alle drei Jahre statt. Es ist also eine Ehre, daran teilnehmen zu dürfen. Und andererseits ist die Atmosphäre jeweils gigantisch. Ich freue mich, diese nun erneut erleben zu dürfen.» Dabei war Biäsch eben erst noch verletzt: Im Training hatte er sich ein Syndesmoseband angerissen. Er habe aber früher als erwartet wieder Vollgas geben können im Training, weshalb er für das ESAF zuversichtlich ist.

Nach dem Eidgenössischen wird Biäsch erst einmal eine Pause einlegen, da die Saison doch sehr lang gewesen sei. Er freue sich, die Batterien aufladen und auch wieder mal in den Ausgang gehen zu können. Danach sei aber wieder ein seriöser Aufbau auf die nächste Saison wichtig. Zunächst einmal möchte der Sertiger nun aber die Atmosphäre am ESAF geniessen – hoffentlich acht Gänge lang.

Infos unter https://esaf2022.ch

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