×

Was man von den Bündner Schwingern erwarten darf

Am Wochenende kämpfen in Zug sieben Bündner Schwinger um eidgenössische Meriten. Reto Attenhofer, Technischer Leiter des Bündner Schwingerverbands, gibt im Vorfeld seine Einschätzung zur Einteilung von Teamleader Armon Orlik ab. Zudem verrät er, was für die anderen Bündner möglich ist.

Südostschweiz
Freitag, 23. August 2019, 12:00 Uhr Nachgefragt bei Reto Attenhofer
Roman Hochholdinger (mit Ohrschutz) schrammte in Estavayer haarscharf am Kranz vorbei.
KEYTONE/BÜNDNER SCHWINGERVERBAND

Armon Orlik bekommt es zunächst mit Matthias Glarner zu tun. Wie sind Orliks Aussichten?

Das ist eine sehr gute Paarung, die es seit dem Schlussgang von Estavayer 2016 nicht mehr gegeben hat. Dass es Armon mit einem der Topcracks zu tun bekommen wird, war klar und ist auch richtig. Wir dürfen gespannt sein auf diesen Gang.

Was spricht für Orlik im Duell mit Glarner?

Orlik wird Glarner im Vorfeld sicher sehr gut analysieren. Dazu kommt, dass er abgesehen von zuletzt einigen Blessuren die gesamte Saison bestreiten konnte – und dies erst noch erfolgreich. Armon steht «voll im Saft», für Glarner spricht die Routine. Die Ausgangslage ist spannend.

Neben Orlik treten in Zug sechs weitere Bündner an. Was müssen sie zeigen, damit aus Bündner Sicht von einem erfolgreichen «Eidgenössischen» gesprochen werden kann?

Für alle ist es das Ziel, am Sonntag noch schwingen zu dürfen. Dann kann von Gang zu Gang vieles möglich sein.

Wer könnte am ehesten weit kommen und vielleicht sogar mit einem Kranzgewinn für eine Überraschung sorgen?

Das ist schwierig zu sagen. Alle haben sie die Möglichkeiten, am Sonntag noch schwingen zu können. Roman Hochholdinger hat seine Klasse vor drei Jahren bewiesen, als ihm nur ein Viertel-Punkt zum Kranzgewinn fehlte. Ich hoffe, dass auch den anderen Schwingern ein Exploit gelingt und sie ihre beste Leistung abrufen können.

Orlik und wer noch? Das ist die Bündner Delegation am «Eidgenössischen»

Kommentar schreiben

Kommentar senden