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Dreimal Fridolin Beglinger

Einträchtig sitzen Grossvater, Vater und Sohn Beglinger in Mollis in der Stube beisammen. Sie tragen nicht nur denselben Namen, sie teilen auch dieselbe Leidenschaft: das Schwingen.

Südostschweiz
11.03.17 - 11:00 Uhr
Schwingen
Grossvater, Sohn und Vater: Die Beglingers teilen ihrer Leidenschaft für den Schwingsport. Bild Susanne Peter-Kubli
Grossvater, Sohn und Vater: Die Beglingers teilen ihrer Leidenschaft für den Schwingsport. Bild Susanne Peter-Kubli

Grossvater Fridolin Beglinger ist mit 16 Jahren zum Schwingen gekommen. «Durch Zufall», erzählt «Fridli I». So habe ihn ein Kollege eines Tages ans Schwingfest nach Näfels mitgenommen, «und da hat es mich gepackt. Im Jahr darauf begann ich zu trainieren. Ich war bloss 1,70 Meter gross und wog nur 65 Kilogramm, war also weit entfernt vom Gardemass eines Schwingers.»

Dieses wies sein Sohn, «Fridli II», schon eher aus, als er Mitte der 1980er-Jahre als Zehnjähriger mit dem Schwingen begann. Der Stellenwert der Sportart hatte sich inzwischen gewandelt. «1989 hat mit Adrian Käser ein ganz Junger das Eidgenössische gewonnen, und auch Jörg Abderhalden war 1998 erst 19-jährig. Dies hat die Jungen angespornt und das Schwingen populär gemacht», meint «Fridli II».

Und «Fridli III» meint nicht allzu viel. Denn er würde sich lieber hinter die Torte machen, mit der er seinen 10. Geburtstag feiern kann. Trotzdem zeigt er seine Schätze stolz, die er in seiner noch jungen Schwingerkarriere bereits gewonnen hat: ein Sackmesser, ein mit Ort und Name des Anlasses graviertes Trinkglas, eine Sporttasche; alles Dinge, die ein junger Schwinger gut gebrauchen kann. (so)

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