Engadiner Langläuferin verpasst Weltcup-Bestresultat nur knapp
Die Schweizer Langläufer zeigen sich beim Weltcup in Finnland stark, auch die Bobfahrerinnen in Innsbruck schlagen sich achtbar. Das sind die Wintersport-Fakten des Sonntags.
Die Schweizer Langläufer zeigen sich beim Weltcup in Finnland stark, auch die Bobfahrerinnen in Innsbruck schlagen sich achtbar. Das sind die Wintersport-Fakten des Sonntags.
Die Schweizer Distanzläufer zeigen beim Langlauf-Weltcup in Ruka eine starke Reaktion auf den schwachen Saisonstart am Freitag. Über 20 km Skating mit Massenstart schafft Beda Klee mit dem 14. Rang die geforderte Olympianorm (Top 15). Für den Toggenburger ist dies nach einer Seuchensaison eine besondere Erleichterung. Als Sechzehnter verpasst der Bündner Jason Rüesch die Qualifikationslimite um eine Zehntelsekunde - notabene gegen den für einmal enttäuschenden Überläufer Johannes Klaebo, der seinen 100. Weltcupsieg klar verpasst. Mit Harald Amundsen und Einar Hedegart feiert Norwegen in Lappland dennoch einen Doppelsieg.
Nadja Kälin knapp neben den Top 10
Noch näher an die Top 10 heran kommt im Frauenrennen die Bündnerin Nadja Kälin. Als Elfte verpasst die 24-jährige Engadinerin ihr Weltcup-Bestresultat aus der letzten Saison nur um drei Plätze. Über die 20 km verliert sie gut eineinhalb Minuten auf die schwedische Supersprinterin Jonna Sundling, die sich in der Spitzengruppe gegen die Amerikanerin Jessie Diggins durchsetzt. Zweitbeste Schweizerin ist Marina Kälin, die zwei Jahre jüngere Schwester von Nadja, im 28. Rang.