Karriere-Bestergebnis für Langläuferin und Biathletin aus Graubünden
Die Bündner Langläuferin Nadja Kälin überzeugt als Siebte, Biathletin Lea Meier aus dem Prättigau gelingt ein Karriere-Bestergebnis und Alpin-Snowboarderin Xenia von Siebenthal brilliert. Das sind die Fakten vom Tag.
Die Bündner Langläuferin Nadja Kälin überzeugt als Siebte, Biathletin Lea Meier aus dem Prättigau gelingt ein Karriere-Bestergebnis und Alpin-Snowboarderin Xenia von Siebenthal brilliert. Das sind die Fakten vom Tag.
Kälin mit Karriere-Bestergebnis
Langlauf. - Während die Schweizer Männer enttäuschten wusste Nadja Kälin zu überzeugen. Über 10 Kilometer klassisch lief die Bündnerin auf den 7. Platz. Es ist ihr Karriere-Bestergebnis in einem Einzel-Rennen. Lea Fischer (22.) und Marina Kälin (26.) schafften es ebenfalls unter die besten 30. Den Sieg sicherte sich die Schwedin Moa Ilar vor Teresa Stadlober und Jonna Sundling.
Schweizer überzeugen nicht
Langlauf. - Das Schweizer Langlauf-Team konnte in Oberhof über 10 Kilometer klassisch nicht überzeugen. Bester Schweizer war der Davoser Jason Rüesch, der den 39. Platz belegte. Beda Klee (45.), Nicola Wigger (47.), Cyril Fähndrich (49.), Antonin Savary (56.) und Candide Pralong (61.) fielen gar noch weiter zurück. Den Sieg sicherte sich der Norweger Martin Löwström Nyenget vor dem Finnen Iivo Niskanen und Löwström Nyengets Landsmann Erik Valnes.
Amy Baserga überzeugt
Biathlon. - Amy Baserga wusste in Ruhpolding zu überzeugen. Im 10 Kilometer langen Verfolgungsrennen belegte sie den 5. Platz, nachdem sie als 22. ins Rennen gestartet war. Auch die Prättigauerin Lea Meier gelang als Zwölfte ein gutes Rennen. Den Sieg sicherte sich die Französin Lou Jeanmonnot vor Hanna Öberg und Camille Bened.
Weniger erfolgreich verlief der Wettkampf für Lena Häcki-Gross. Bei der letzten Gelegenheit, die Selektionskriterien für Olympia zu erfüllen, lief Häcki-Gross nur in den 40. anstatt den benötigten 25. Rang. Sie muss nun darauf hoffen, selektioniert zu werden, obschon sie nur die halbe Selektion geschafft hat.
Kein zweiter Exploit von Casanova
Snowboard. - Gian Casanova schaffte am Tag nach seinem Podestplatz im Parallel-Riesenslalom in Bansko keinen weiteren Exploit. Der Bündner hatte im zweiten Rennen in den Viertelfinals gegen den Deutschen Yannik Angenend das Nachsehen - jenen Gegner, den er tags zuvor im kleinen Final um den 3. Platz bezwungen hatte.
Auch den übrigen Schweizern lief es am Sonntag nicht wunschgemäss. Bei den Frauen war Julie Zogg als Viertelfinalistin die beste Schweizerin, bei den Männern scheiterte der Teamleader Dario Caviezel eine Runde vor Casanova in den Achtelfinals. Einen Achtungserfolg gelang der jungen Davoserin Xenia von Siebenthal. Die 18-Jährige klassierte sich auf Rang 16.