«Die Gruppendynamik war toll»
Kürzlich weilte die Nordisch-Renngruppe U18 und älter des RLZ Davos Klosters Nordisch im österreichischen Seefeld im Trainingslager. 16 Teilnehmende feilten an ihrer Technik und Form, aber auch an der Gruppendynamik.
Kürzlich weilte die Nordisch-Renngruppe U18 und älter des RLZ Davos Klosters Nordisch im österreichischen Seefeld im Trainingslager. 16 Teilnehmende feilten an ihrer Technik und Form, aber auch an der Gruppendynamik.
Dass das Lager jeweils zu Ferienbeginn stattfindet, hat ebenfalls seine Gründe: So müssen Lehrlinge nicht zu viele Ferientage beziehen, und wer danach noch mit der Familie in Urlaub fährt, kann dies problemlos tun.
Intensive Einheiten
Seefeld biete diverse Annehmlichkeiten, meint Nunige. Einerseits sei der Ort im Tirol sehr gut erreichbar, und man habe bereits kurz nach der Ankunft eine erste Trainingseinheit durchführen können. Andererseits biete das Sport-Mekka eine sehr gute Rollskibahn, die während der Herbstferien nicht allzu stark frequentiert sei, erklärt er weiter. Die Bahn auf der Lenzerheide stehe gegenwärtig wegen der Vorbereitungen auf die Biathlon-Weltmeisterschaft für Trainings nicht zur Verfügung.
Während des fünftägigen Aufenthalts wurde täglich vier bis fünf Stunden trainiert. Nunige war mit dem Erreichten sehr zufrieden: «Es war super. Wir konnten viel an Technik und Schnelligkeit feilen.» Zudem profitierte die Davoser Delegation von hervorragenden Wetterbedingungen. Ergänzt wurde das Ganze durch Krafttrainings-Einheiten und abendliche Fussballspiele. Nunige war vor allem begeistert vom herrschenden Teamgeist sowie der Gruppendynamik der Teilnehmenden: «Es machte grossen Spass.» Nun stehen in den nächsten Wochen in Davos verschiedene Trainingseinheiten auf dem Programm, ehe dann im Färich die Snowfarming-Loipe wieder öffnet und man direkt vor der Haustüre auf Schnee trainieren kann – ein Vorteil, der gegenüber anderen Destinationen nicht zu unterschätzen ist.
Auch die U16 trainierte hart
Die Jüngeren der U16 reisten nach Martell ins Südtirol (I) und verbrachten dort vier abwechslungsreiche Tage. Nachfolgend schildert die verantwortliche Trainerin, Flavia Lindegger, ihre Eindrücke.
Pascal Spalinger: Wie seid ihr mit dem Trainingslager zufrieden?
Flavia Lindegger: Wir sind sehr zufrieden mit dem Trainingslager in Martell. Soweit ich es beurteilen kann und was ich von den Kindern gehört habe, sind alle motiviert und glücklich, aber sicher auch müde nach Hause gekommen. Wir konnten vier grossartige Tage in Martell verbringen, in denen wir viele Trainingsstunden absolvierten und auch etwas Sonne geniessen konnten. Es hat grossen Spass gemacht, mit der motivierten Gruppe von 16 Kindern im Alter zwischen 12 und 15 Jahren an einem anderen Ort zu trainieren und so viele Trainingseinheiten durchzuführen. Die Trainerinnen und Trainer sowie die Betreuungspersonen haben dazu beigetragen, dass alles reibungslos abgelaufen ist.
Worauf wurde in den Trainingstagen besonders Wert gelegt?
Unser Fokus liegt bei solchen Trainingslagern darauf, gemeinsam zu trainieren, besonders auf neuen Rollski- oder Laufstrecken. Das war im Südtirol dank der hervorragend ausgebauten Fahrradwege und der Rollskibahn eine spannende Abwechslung zu den uns bekannten Strecken in Davos. Die Kinder motivieren sich gegenseitig, haben gemeinsam Spass und entwickeln sich zusammen weiter. Im Vergleich zum Alltag, in dem sie normalerweise nur ein Training pro Tag haben, konnten wir sie im Lager ein wenig herausfordern, indem wir zwei Trainingseinheiten pro Tag einbauten. Ein Highlight war unser langes Kombitraining, bestehend aus Rollski und Fusslauf, das drei Stunden dauerte – eine Herausforderung, die alle ohne Probleme meisterten und auf die sie zu Recht stolz waren.
Wie war die Stimmung, und was wurde unternommen, um den Teamgeist zu fördern?
Die Stimmung war wie immer sehr gut. Da die Kinder sich auch zu Hause regelmässig bei den Trainings sehen, sind bereits enge Freundschaften entstanden, die im Trainingslager weiter gefestigt wurden. Durch die vielen gemeinsamen Trainings und insbesondere das lange Kombitraining hatten die Kinder die Gelegenheit, sich miteinander auszutauschen und neue Freundschaften zu schliessen. Die gegenseitige Motivation und das Anspornen in der Gruppe waren beeindruckend. Wir haben ausserdem immer wieder Spiele eingebaut, bei denen Teamarbeit gefragt war, um erfolgreich zu sein und gleichzeitig Spass zu hab en. Abends trafen sich die meisten in einem Zimmer, um den anstrengenden Trainingstag gemeinsam ausklingen zu lassen.
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