Ohne Helfende geht es nicht
Seit 2019 ist Davos im März regelmässig auf dem Europacup-Kalender Snowboard alpin und kann sich seit zwei Jahren im Dezember auch über einen Weltcup freuen. Während der «grosse Bruder» jeweils auf Bolgen stattfindet, werden die Europacup-Rennen in der Regel auf dem Rinerhorn ausgetragen. «Dieses hat mit der Juonli-Piste den perfekten Hang für einen Parallelriesenslalom», so OK-Präsident Peter Baetschi, «und dank der beschneiten Rennpiste beim Trainerlift haben wir bei wenig Naturschnee auch eine gute Ausweichmöglichkeit und können dort einen Parallelslalom als Alternative austragen».
Auf diese Alternative musste am Wochenende zurückgegriffen werden, was aber dank der jahrelangen und freundschaftlichen Zusammenarbeit mit den Bergbahnen Davos Klosters und vor allem auch dem Pistenteam des Rinerhorns problemlos möglich war. Nicht nur mit den Bergbahnen arbeite man Hand in Hand, auch das OK sei perfekt eingespielt, und jeder wisse, was im Vorfeld und während den Renntagen zu tun sei. Die Aufgaben gehen dabei vom Startverantwortlichen oder Materialwart über die Helferverpflegung und Startnummernausgabe bis zur Medienarbeit. «Es ist schön, dass die Eltern der lokalen FIS-Fahrerinnen und -Fahrer alle seit Jahren im OK mit dabei sind», meint Baetschi.
Daneben sind pro Tag noch rund vierzig weitere Helferinnen und Helfer im Einsatz, vor allem als Torwarte, Rutscher und Shaper. Da in einem Parallelrennen nebst zwei Qualifikationsläufen noch vier Finalrunden ausgetragen werden, muss die Piste gut gewartet werden, um bis zum Schluss faire Bedingungen auf beiden Läufen garantieren zu können. Nebst vielen Freiwilligen aus dem Umfeld der OK-Mitglieder und der Teilnehmenden in den Nachwuchskategorien konnte man bereits zum zweiten Mal auch auf die Mithilfe von Davoser Schulklassen zählen. Diese erhalten als Gruppe einen Zustupf in ihre Klassenkasse und können dabei gleichzeitig ein gemeinsames Sporterlebnis an vorderster Front geniessen.
Und dieses Jahr gab es für alle Helfenden besonderen Grund zur Freude, denn die Davoserin Xenia von Siebenthal holte sich an beiden Tagen den Sieg und auch sonst gab es sehr gute Resultate der Davoser Fahrerinnen und Fahrer. Mehr dazu im DZ-Bericht vom Freitag.
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