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Holländischer und österreichischer Triumph beim Engadin Radmarathon

Abel van der Windt und Julia Ender stehen im Gesamtklassement des Engadin Radmarathons zuoberst. Sie waren die Schnellsten in den beiden Etappen am Wochenende.

Südostschweiz
03.07.23 - 11:15 Uhr
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Der Engadin Radmarathon lockte am Wochenende mehr oder weniger ambitionierte Radfahrerinnen und Radfahrer ins Bündner Tal. Am Freitag stand ein Einzelzeitfahren auf dem Programm, am Samstag und Sonntag wurde mit den beiden Etappen «La Cuorta» (97 Kilometer) und «La Svizra» (117 Kilometer) um den Gesamtsieg gekämpft. Am Ende schwang der Niederländer Abel van der Windt obenaus. Mit einem vierten Platz am Samstag und einem fünften am Sonntag sicherte er sich in der Gesamtwertung mit fast vier Minuten Vorsprung auf den Walliser Hans-Baptist Schneeberger den Sieg. Das Podest wurde mit Stan Maassen durch einen weiteren Niederländer komplettiert. 

Aus Bündner Sicht sorgte Andrin Züger für Aufsehen. Der Felsberger gewann am Samstag die Etappe «La Cuorta» mit 49 Sekunden Vorsprung auf den Italiener Alessio Bragagna. Den Unterschied machte er im Aufstieg bei der Forcala di Livigno, wo er 50 Sekunden auf die Konkurrenz herausholte. Nach der wegen der Tragödie um Gino Mäder neutralisierten Abfahrt liess er sich einholen und gewann dann den Zielsprint. «Wir waren eine grosse Gruppe und konnten in der Fläche gut zusammenarbeiten, bergauf konnte ich dann gut Gas geben, ich wusste, dass mir das liegt», sagte Züger nach dem Rennen gegenüber Radio Südostschweiz. Am Sonntag trat Züger dann nicht mehr zur zweiten Etappe an – am Montag musste er dann in die Rekrutenschule in Chur einrücken. Mit Niki Hug gewann auch die zweite Etappe ein Schweizer.

Ender siegt bei den Frauen

Bei den Frauen sicherte sich die Österreicherin Julia Ender den Gesamtsieg. Nach einem sechsten Platz in der ersten Etappe fuhr sie am Sonntag als Dritte auf das Treppchen, was ihr zum Sieg in der Gesamtrangliste reichte. Sie verwies die Zürcherin Evelyne Trepte mit fast drei Minuten Vorsprung auf Platz 2. Dritte wurde die Niederländerin Janneke Tax. Anders als bei den Männern gab es bei den Frauen keinen Schweizer Etappensieg zu bejubeln. (mor)

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