Franzose Magnier gewinnt zum Giro-Auftakt chaotischen Sprint
Der junge Franzose Paul Magnier gewinnt die 1. Etappe des 109. Giro d'Italia. Er setzt sich nach einem Massensturz kurz vor dem Ziel im Sprint an der bulgarischen Schwarzmeerküste durch.
Der junge Franzose Paul Magnier gewinnt die 1. Etappe des 109. Giro d'Italia. Er setzt sich nach einem Massensturz kurz vor dem Ziel im Sprint an der bulgarischen Schwarzmeerküste durch.
Das erste, 147 Kilometer lange Teilstück der Italien-Rundfahrt führte in Bulgarien von Nessebar nach Burgas und war geprägt von einem folgenschweren Sturz 600 Meter vor dem erwarteten Massensprint. Der grösste Teil des Feldes, darunter Jonas Vingegaard, der grosse Favorit auf den Gesamtsieg, musste in der engen Strasse Richtung Ziel vom Rad steigen. Nur elf Fahrer schafften es unbehelligt und ungebremst auf die Zielgerade.
Magnier setzte sich knapp vor dem Dänen Tobias Lund Andresen, dem Briten Ethan Vernon und dem Italiener Jonathan Milan durch. Für den 22-Jährigen vom belgischen Team Soudal Quick-Step war es der erste Saisonsieg. Im letzten Jahr hatte er in kleineren Etappenrennen auf sich aufmerksam gemacht und insgesamt 19 Siege gefeiert - das zweitbeste Total nach Tadej Pogacar.
Am Samstag startet Magnier in der Maglia Rosa des Gesamtleaders in die 2. Etappe, die in Bulgarien über 221 Kilometer von Burgas nach Veliko Tarnovo führt. Mit dabei sind auch fünf Schweizer, die am Freitag zeitgleich mit dem Feld klassiert wurden: Johan Jacobs, Fabio und Jan Christen, Robin Froidevaux sowie Fabian Lienhard.