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Zwei Schweizer Podestplätze vor Mountainbike-WM, doch Schurter und Co. aus Graubünden gehen leer aus

Mathias Flückiger als Dritter und Alessandra Keller als Zweite überzeugen vor der Mountainbike-WM im Wallis. Während Ginia Caluori ihr bestes Karriereresultat erreicht, können die beiden Bündner Fahrer nicht überzeugen.

Agentur
sda
31.08.25 - 16:44 Uhr
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Auf der Jagd: Alessandra Keller verfolgt ihre Gegnerin. Sie wird am Ende Zweite am Mountainbike-Weltcuprennen in Frankreich.
Auf der Jagd: Alessandra Keller verfolgt ihre Gegnerin. Sie wird am Ende Zweite am Mountainbike-Weltcuprennen in Frankreich.
Bild: Maxime Schmid / Keystone

In der Schlussrunde lieferte sich Mountainbikerin Alessandra Keller einen Zweikampf mit der Neuseeländerin Samara Maxwell und bewies dabei den längeren Atem. Da die Schwedin Jenny Rissveds an der Spitze ein einsames Rennen gefahren war, kam es im Cross-Country zur gleichen Podestreihenfolge wie zwei Tage zuvor im Short Track.

Für Keller war es der zweite Podestplatz im siebten Cross-Country-Rennen dieser Saison. Bereits vor einem Monat in Andorra hatte sich die 29-jährige Nidwaldnerin Platz 2 gesichert. Nach einem etwas schwierigen Saisonstart zeigt ihre Formkurve klar nach oben.

Mit Jolanda Neff, die Neunte wurde, fuhr noch eine weitere Schweizerin in die Top 10. Ginia Caluori aus Bonaduz, Nicole Koller und Sina Frei belegten die Plätze 12 bis 14. Für die 23-jährige Bündnerin Ginia Caluori ist Rang 12 im Cross-Country das beste Karriereresultat in ihrem ersten Jahr bei der Elite.

Nun steht die Mountainbike-WM im Wallis an. Die Cross-Country-Rennen der Frauen (Samstag, 13. September) und Männer (Sonntag, 14. September) finden in Crans-Montana statt. Eine Woche später macht der Weltcup in Lenzerheide Halt, bevor im Oktober die beiden letzten Rennen der Saison in Nordamerika ausgetragen werden.

Nicht mehr an der Spitze dabei: Nino Schurter wird in seinem zweitletzten Weltcuprennen 16.
Nicht mehr an der Spitze dabei: Nino Schurter wird in seinem zweitletzten Weltcuprennen 16.
Bild: Maxime Schmid / Keystone

Der 36-jährige Berner belegte beim Weltcup im französischen Les Gets im Cross-Country den 3. Platz.

Zwischenzeitlich schien Flückiger sogar auf gutem Weg zu seinem siebten Weltcupsieg. In der zweitletzten Runde erhöhte er das Tempo und distanzierte vorübergehend seine zwei ärgsten Konkurrenten, den Franzosen Luca Martin und den Italiener Luca Braidot. Anfang der letzten Runde war das Trio aber wieder beieinander, und Flückiger konnte auf einen Angriff von Braidot nicht reagieren.

Den 3. Platz hinter dem 23-jährigen Martin, der zum ersten Weltcupsieg kam, und dem 34-jährigen Braidot verteidigte Flückiger aber souverän. Unter anderem liess er Mathieu van der Poel hinter sich, der bei seiner Rückkehr auf das Mountainbike eine beeindruckende Leistung zeigte und Sechster wurde. Der Niederländer meldete damit seine Ambitionen für die Rennen im Wallis an.

Während Flückiger, der sich zuletzt im Höhentraining auf die WM vorbereitet hat, seinen zweiten Weltcup-Podestplatz in diesem Jahr feierte, konnten die anderen Schweizer nicht ganz vorn mitmischen. Fabio Püntener wurde Neunter, Marcel Guerrini 13., Dario Lillo 14. und Rekord-Weltmeister Nino Schurter 16. Mit Vital Albin wurde ein weiterer Bündner 22.

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