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Sefolosha verzichtet auf Saison-Neustart mit Houston

Thabo Sefolosha (36) verzichtet auf die Wiederaufnahme der NBA-Saison mit den Houston Rockets.

Agentur
sda
Donnerstag, 02. Juli 2020, 09:37 Uhr Basketball
Thabo Sefolosha (im Vordergrund) verzichtet auf das NBA-Saisonfinale mit den Houston Rockets im Walt Disney Resort in Orlando
Thabo Sefolosha (im Vordergrund) verzichtet auf das NBA-Saisonfinale mit den Houston Rockets im Walt Disney Resort in Orlando
KEYSTONE/AP/DAVID ZALUBOWSKI

Laut ESPN hat sich der Waadtländer entschieden, dem Team unter der «Orlando-Blase» im Walt Disney World Resort nicht beizutreten.

Die NBA-Karriere von Sefolosha könnte damit nach 14 Saisons beendet sein. Auch wird nun am 30. Juli kein Schweizer auf dem Parkett mitwirken, wenn die Wiederaufnahme der NBA-Saison aufgrund der Coronavirus-Pandemie erfolgt. Clint Capela war mit den Atlanta Hawks, dem Vorletzten in der Eastern Conference, im Kampf um die Playoff-Tickets vorzeitig gescheitert.

Die NBA hatte den Spielern die Wahl überlassen, ob sie am Saisonfinale dabei sein möchten. Diejenigen Akteure, die darauf verzichten, verlieren einen Teil ihres Gehalts entsprechend der Anzahl der verpassten Spiele. Der 36-jährige Sefolosha hat in dieser Saison 41 Spiele mit den Rockets bestritten. Dabei verbuchte er durchschnittlich 2,2 Punkte bei einer Spielzeit von etwas über zehn Minuten.

Sefolosha hatte zu Saisonbeginn einen mit 2,56 Millionen Dollar dotierten Einjahresvertrag bei den Rockets unterschrieben. Es könnte nun Sefoloshas letzter Kontrakt in der besten Basketball-Liga der Welt gewesen sein.

Eine Rückkehr nach Europa scheint möglich. Vor Saisonbeginn hatte Sefolosha gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gesagt: «Ich würde die Karriere gerne in der Schweiz beenden. Weshalb nicht in meiner Heimatstadt Vevey? Es ist auf jeden Fall der Ort, wo ich mich niederlassen möchte, wenn alles einmal zu Ende ist. Selbst wenn ich auch Wurzeln in Atlanta geschlagen habe (Sefolosha spielte dort einst für die Hawks und ist in Atlanta Besitzer eines Kleiderladens - Red.). Einen Fuss werden wir in Atlanta lassen, da wir dort Freundschaften geschlossen haben.»

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