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«Lenzerheide – das neue Mass der Dinge»

Gross und Klein zeigen sich entlang der Rennstrecken auf der Lenzerheide. Die Mountainbike-Weltmeisterschaft hat am Samstag laut Mediensprecherin Marlen Schwarz mehrere Tausend Zuschauer angelockt. Wir haben uns unter die Fans gemischt und die Eltern von Ramon Lauener getroffen.

Philipp
Wyss
Samstag, 08. September 2018, 14:21 Uhr Mountainbike-WM
Nadine und Andrea Lauener auf der Lenzerheide.

Nadine und Andrea Lauener sitzen während des Cross-Country-Rennens der Frauen am Streckenrand und geniessen einen Zigeuner. Obschon der Hauptanlass der Titelkämpfe, das Männerrennen mit dem Bündner Titelverteidiger Nino Schurter, noch bevorsteht, ist Laueners Hauptgrund, auf die Heide zu reisen, bereits vorbei: Am Freitag fuhr ihr Sohn Ramon Lauener das Rennen der U23.

Die Eltern aus Sulgen im Kanton Thurgau begleiten ihren Sohn regelmässig an Weltcuprennen. Am Mittwoch sind sie auf die Lenzerheide gereist. Am Sonntag gehts heimwärts. Und auch wenn es für Ramon Lauener mit dem 49. Rang im Cross-Country-Rennen der U-23-Jährigen nicht optimal lief, geniessen sie die Tage in den Bergen. Denn lange Zeit stand nicht fest, dass Ramon Lauener überhaupt an den Titelkämpfen starten konnte. Nur schon diese Tatsache freut die Eltern.

Weiter verfolgten sie das Rennen von Sina Frei, mit deren Familie sie befreundet sind.

Und dann folgt das Lob für die Lenzerheide. «Bisher war Nové Mesto in Tschechien das Mass aller Dinge», erzählt Andrea Lauener. Aber was die Organisation angeht, kann die Lenzerheide mit Nové Mesto mindestens mithalten.

Andrea Lauener beschreibt die Weltmeisterschaft als Mega-Event mit sehr vielen glücklichen Leuten, einer unglaublichen Begeisterung. Als ein Zusammentreffen von zahlreichen Nationen mit einer sehr guten Organisation. Für ihn und seine Frau gehe es an diesem Samstag und Sonntag nur noch darum, Atmosphäre aufzusaugen und zu geniessen.

Nach dem Rennen der Frauen gelte es, sich für das Männerrennen zu stärken. Die sagen es und gehen in ihren Schweizer Trikots weiter.

Übrigens: Heute Samstagabend hoffen sie auf eine Party – die Weltmeister-Party von Nino Schurter.

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