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Gefahren wurde diesmal nur am Sonntag

Dank vier 470ern konnten die Davoser ein schönes Feld von 20 Zweihandjollen auf die Start-linie bringen. Allerdings war das erst am Sonntagmittag der Fall, denn den ganzen Samstag hindurch konnte wegen fehlenden oder stark drehenden Windes kein Rennen gefahren werden.

Davoser
Zeitung
10.09.22 - 17:11 Uhr
Sport
Die zwei Bündner Boote mit Damenteams auf der Kreuz.
Die zwei Bündner Boote mit Damenteams auf der Kreuz.
zVg/Urs Härdi

Auch am Sonntag musste nach einem hoffnungsvollen Beginn noch einmal gut eine Stunde gewartet werden, bis das erste Startsignal gegeben wurde. Durch zügiges Vorwärtsmachen gelang es der Wettfahrtleitung unter Etienne Huter, vor 15 Uhr doch noch vier Läufe durchzuziehen. Bei den sechzehn «Fireballs» zeigten sich Claude Mermod/Ruedi Moser (WM-Silbermedaillengewinner in Irland, August 2022) weiterhin gut in Form und waren am Ende immer zuerst im Ziel. Im ersten Rennen waren Maja Suter/Manuela Liechti und Ralph Landerer/Nino Frank die ersten Verfolger. Im zweiten Lauf zeigten Mianne Erne/Roger Leemann bis zur letzten Boje allen ihr Heck. Mit konstant vorderen Platzierungen schafften es aber die Davoser Christina Härdi (an der WM 9. von 79 Teilnehmenden) /Tobias Venhoda und Kurt Venhoda/Sonja Zaugg auf das Podest. Und zwar punktgleich. Bei den 470ern siegten Michael Kyburz/Fabian Küttel vor Frederik Huck/Gabriele Konrad und Selina Adam/Monika Adam. Alle Teams erfreuten sich nach dem kalten Samstag an den herrlichen Verhältnissen mit herbstlich leuchtenden Farben und glitzerndem Wasser, das nach den hitzigen Rennen noch immer zum Baden einlud.

Im strahlenden Herbstlicht vor der vierten Bahnmarke.
Im strahlenden Herbstlicht vor der vierten Bahnmarke.
zVg/Urs Härdi
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