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Xherdan Shaqiri kann auf Einsatz gegen Spanien hoffen

Die Schweizer Nationalmannschaft landet am Donnerstagabend in Madrid mit Xherdan Shaqiri an Bord, aber ohne Manuel Akanji. Ob Shaqiri am Samstag gegen Spanien spielen darf, entscheidet die UEFA.

Agentur
sda
Donnerstag, 08. Oktober 2020, 20:14 Uhr Fussball
Xherdan Shaqiri kann weiter auf einen Einsatz in der Partie am Samstag gegen Spanien hoffen
Xherdan Shaqiri kann weiter auf einen Einsatz in der Partie am Samstag gegen Spanien hoffen
KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Am Donnerstagmittag hatte der Schweizerische Fussballverband in einer Mitteilung seine Aussagen vom Vorabend bestätigt, dass alle am Mittwoch durchgeführten Tests auf das Coronavirus mit Ausnahme desjenigen von Akanji negativ ausgefallen waren.

Auch jener von Xherdan Shaqiri fiel negativ aus, nachdem dieser am Montag noch positiv getestet worden war. Ein Bluttest beim Mittelfeldspieler ergab aber den sicheren Hinweis auf vorhandene Antikörper. «Der positive Test ging auf eine frühere Infektion zurück», sagte Teamarzt Martin Maleck in einem vom SFV publizierten Interview. «Er ist aufgrund der Laborwerte mit hundertprozentiger Sicherheit nicht ansteckend, weshalb er nach Rücksprache mit den lokalen Gesundheitsbehörden wieder in die Mannschaft integriert werden konnte.»

Nach Shaqiris negativem Test liegt nun der Ball bei der Gesundheitskommission der UEFA. Diese entscheidet, ob der Spieler des FC Liverpool in der Nations League gegen Spanien eingesetzt werden darf. Für Shaqiri wäre es an seinem 29. Geburtstag das 83. Länderspiel und der erste Einsatz in der Nationalmannschaft seit Juni 2019. Gute Neuigkeiten gab es für Shaqiri auch aus Liverpool, steht er doch im 23-Mann-Kader der «Reds» für die kommende Gruppenphase in der Champions League.

Anders als bei Shaqiri präsentiert sich die Sachlage bei Manuel Akanji. Beim Verteidiger von Borussia Dortmund, der laut dem Verband keine Symptome aufwies, deutete alles darauf hin, dass es sich um eine «frische Infektion» handelt. Akanji trat den Flug nach Madrid nicht an und befindet sich in der Schweiz in Isolation. «Bei ihm kommt es zum normalen Ablauf wie bei jeder anderen Person in der Bevölkerung auch, inklusive der Isolation sowie der Abklärung der sozialen Kontakte», so Maleck.

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