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YB verliert Schlüsselspieler Sanogo

YB gibt einen seiner wichtigsten Spieler aus der Meistermannschaft der letzten Saison ab. Nach viereinhalb Jahren bei YB wechselt der 29-jährige Ivorer Sékou Sanogo zu Al Ittihad nach Saudi-Arabien.

Agentur
sda
Freitag, 21. Dezember 2018, 19:29 Uhr Fussball
YB-Schlüsselspieler Sékou Sanogo führt seine Karriere in Saudi-Arabien fort
YB-Schlüsselspieler Sékou Sanogo führt seine Karriere in Saudi-Arabien fort
KEYSTONE/THOMAS HODEL

Der Mittelfeldspieler war im Sommer 2014 vom FC Thun zu den Young Boys gekommen. Er entwickelte sich vor allem in den letzten zwei Jahren zum Leistungsträger, zu einem physisch starken Spielgestalter. Wenn immer er fit war, war er für eine Position in der Achse gesetzt. Sein häufigster Partner im zentralen Mittelfeld in den letzten von den Young Boys in der Super League beherrschten anderthalb Saisons war Djibril Sow.

Für YB bestritt Sanogo 138 Wettbewerbsspiele. Er brachte es auf 13 Tore und 16 Assists. In der laufenden Saison wurde er in 23 Partien (15 Super League, 4 Champions-League-Gruppenphase, 2 Champions-League-Qualifikation, 2 Schweizer Cup) eingesetzt.

Sportchef Christoph Spycher sagte, man habe mit dem Abgang von Sékou Sanogo rechnen müssen: «Wir geben ihn nicht gern ab. Aber nun haben wir eine Lösung, die für alle Parteien stimmt, nachdem wir zuvor mehrmals Angebote ausländischer Klubs abgelehnt hatten. Wir verfügen im zentralen Mittelfeld über junge, hoffnungsvolle Spieler, die bereits eindrücklich bewiesen haben, dass sie Verantwortung übernehmen.» Spycher spricht nebst Sow auch Michel Aebischer und den auf diese Saison von Thun zurückgekehrten Sandro Lauper an. Erst diese Woche war bekannt geworden, dass Leonardo Bertone als weiterer Spieler aus dem Mittelfeldzentrum zum FC Cincinnati in die Major League Soccer zieht. In der Hierarchie im Mittelfeld war der Italo-Berner Bertone zuletzt hinter Sow, Aebischer und Lauper zurückgefallen.

Spycher sagte weiter, es sei nicht so, dass YB ab jetzt alle drei Tage Spieler abgeben werde. «Uns war stets bewusst, dass es in diesem Winter Veränderungen geben wird, schliesslich war unser Kader auf die Dreifachbelastung ausgerichtet. In der Rückrunde fällt die Champions League jedoch weg. Klar ist aber auch, dass sich an unseren Ambitionen nichts ändert. Wir werden alles daran setzen, den Meistertitel zu verteidigen.»

Al Ittihad, der Klub aus Dschidda wird seit Oktober vom ehemaligen kroatischen Nationaltrainer Slaven Bilic trainiert, der zuvor bei West Ham United in der Premier League tätig gewesen war.

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