Eine blutjunge Truppe mischt tüchtig vorne mit
Klar Priorität hat bei den Reserven des FC Rapperswil-Jona in der 2. Liga die Weiterbildung junger Spieler. Paart sich dies mit erfolgreichem Fussball, ist dies umso erfreulicher. So wie in der laufenden Saison: Die FCRJ-Reserven überwintern in der Gruppe 2 als Tabellendritter.
Klar Priorität hat bei den Reserven des FC Rapperswil-Jona in der 2. Liga die Weiterbildung junger Spieler. Paart sich dies mit erfolgreichem Fussball, ist dies umso erfreulicher. So wie in der laufenden Saison: Die FCRJ-Reserven überwintern in der Gruppe 2 als Tabellendritter.
Roberto Dominguez, der seit dieser Saison das Reserveteam des FC Rappers-wil-Jona trainiert, betont: «Vom Verein gibt es null Druck.» Denn nicht die Resultate sind wichtig, sondern die Förderung der jungen Spieler. Die Talente sollen an höhere Ligen herangeführt und im Optimalfall früher oder später ins Fanionteam in der Challenge League integriert werden können.
Doch Dominguez braucht gar keinen Resultatdruck seitens der Klubführung. Dafür ist der 33-Jährige zu ehrgeizig. «Ich will immer gewinnen», sagt er. Fünf ihrer elf Spiele haben die FCRJ-Reserven in der ersten Saisonhälfte gewonnen, zudem haben sie dreimal Unentschieden gespielt. Mit seinen 18 Punkten liegt das blutjunge Team, das fast ausschliesslich aus 16- bis 18-Jährigen besteht, auf dem überraschenden dritten Tabellenplatz der 2. Liga, Gruppe 2. «So in die Winterpause zu gehen, ist genial, damit sind wir sehr zufrieden», freut sich Dominguez.
Schwierige, ausgeglichene Gruppe
In der Vergangenheit spielten die FCRJ-Reserven häufig Woche für Woche mit einer zum grossen Teil veränderten Mannschaft. In der laufenden Saison ist dies anders. Der Trainer kann auf einen Stamm von 15 bis 16 Spielern zurückgreifen. An vier Tagen in der Woche arbeiten Dominguez und sein von ihm sehr geschätzter Assistent Hans Glauser mit ihren Schützlingen intensiv.
«So in die Winterpause zu gehen, ist genial»
Roberto Dominguez, Trainer des FCRJ II
Der FC Rapperswil-Jona II wurde in der Sommerpause in eine neue Gruppe umgeteilt und ist deswegen bisher auf weitgehend unbekannte Gegner getroffen. Dominguez spricht von einer «extrem schwierigen Gruppe, in der jeder jeden schlagen kann». Dies zeigt auch der Blick auf die Tabelle: An der Spitze stürmt Calcio Kreuzlingen mit 29 Punkten dem Aufstieg entgegen, die Plätze 2 (Abtwil-Engelburg mit 20) und 11 sind aber nur durch 10 Zähler getrennt.
Das physische Spiel angenommen
Die FCRJ-Reserven mischen in dieser Gruppe mit erkennbaren Fortschritten vorne mit. Zu Beginn der Saison habe sein Team noch Lehrgeld bezahlen müssen, sagt Dominguez. Mit Fokus auf den Kampf und mit einer gesunden Aggressivität hat seine Equipe das körperbetonte Spiel der Gegner mittlerweile angenommen. Sie hält nun erfolgreich dagegen. «Und spielerisch sind wir sowieso gut», sagt Dominguez.
Als Spielertrainer stellte sich der 33-Jährige in einigen Partien selbst auf, um mehr Erfahrung ins Team zu bringen. Im Hinblick auf die Rückrunde im Frühling ist für Dominguez aber klar: «Mich braucht es nicht mehr auf dem Platz.»
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