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Engelhard Pargätzi – der verhinderte Olympiasieger

Er feierte einen einzigen Weltcup-Sieg und stand im Olympia-Riesenslaslom in Innsbruck im Schatten von Heini Hemmi und Ernst Good. Trotzdem verdankt Engelhard Pargätzi dem Sport alles. «Und in Innsbruck hätte ich gewinnen können.»

Südostschweiz
Freitag, 03. Januar 2014, 17:53 Uhr
Engelhard Pargätzi mit Goldmedaille, Siegerpokal und einigen Startnummern aus seiner Aktivzeit.

Ski alpin. – Engelhard «Harta» Pargätzi sitzt in einem Churer Restaurant und nippt an einem Kaffee. Unten blaue Jeans und winterfestes Schuwerk, oben einen Wollpullover unter einer braunen Lederjacke. Als Geschäftsführer und Projektleiter der Helimatic GmbH, eines auf Spezialflüge ausgerichteten Helikopter-Unternehmens, sitzt der 64-jährige ehemalige Skirennfahrer nicht bloss im Büro, sondern ist auch viel unterwegs. Das bezeugen die Bilder, die er auf seinem Smartphone zückt: Sie zeigen, wie ein Helikopter mit einer an einem Seil hängenden Spezialsäge eine Stromleitung von Bewuchs befreit.

«Es war eine fantastische Zeit»

Pargätzi genehmigt sich einen Schluck, dann blickt er zurück. Zurück auf seine Karriere als Skirennfahrer in den 70er-Jahren, in der er Skigrössen wie Heini Hemmi, Gustav Thöny (Italien) und Ingemar Stenmark (Norwegen) die Stirn bot. «Es war eine fantastische Zeit», sagt er. Der seit 1976 in Domat/Ems wohnhafte Aroser erzählt von seinem (einzigen) Weltcup-Sieg, 1975 in Madonna di Campiglio, und vom Ärger über den verpassten möglichen Olympiasieg 1976. «In Innsbruck hätte ich gewinnen können», so Pargätzi. Warum, erfahren Sie in der Ausgabe vom 4. Januar. (jos)

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