Siegreicher Endspurt vor Olympia
Nach vier Niederlagen in Serie wollten sich die Spieler des HCD-Fanionteams wieder von einer besseren Seite zeigen. Wobei: Schlecht waren die vorherigen Partien trotz knapper Niederlagen nicht. Aber hinten kassierte man Tore nach individuellen Fehlern, und vorne wollte die Scheibe einfach nicht ins Tor. Mit den derzeitigen Tabellendritten Rapperswil-Jona Lakers bekamen die Davoser auswärts gleich einen ziemlichen Brocken vorgesetzt. Diesmal hielt das Gäste-Bollwerk den Rapperswiler Angriffen jedoch stand, und wenn dann doch mal ein Puck auf den Kasten flog, wurde er zur Beute des überragenden Torhüters Sandro Aeschlimann. Und vorne trafen man zwar weiterhin mehr als einmal die Torumrandung, die Offensivbemühungen wurden aber auch belohnt: Simon Knak, Andres Ambühl und Matej Stransky (ins leere Tor) trafen zum 3:0-Sieg.
Harter Kampf gegen Bern
Gegen Bern machten die Davoser vor überraschend vielen Zuschauern (4316) dort weiter, wo sie in Rapperswil aufgehört hatten. Nach dem ersten Drittel führte man mit 2:0 und auch dank zwei Treffern von Yannick Frehner landete man schlussendlich einen verdienten 4:3-Erfolg. Frehner durfte sich am Ende zu Recht von den Fans feiern lassen. Dank der beiden Siege konnte man den Vorsprung auf Genf, Lugano und Lausanne konsolidieren und darf optimistisch auf die verbleibenden Quali-Partien vorwärts schauen.
Nun eine Woche frei
Nach einem Kopflüften in der ersten Woche beginnt die erste Mannschaft am 7. Februar mit einem intensiven Trainingsprogramm auf dem Eis und im Kraftraum. Dazu bestreitet der HCD zwei Testspiele im Sportzentrum Lenzerheide: Am Samstag, 12. Februar, um 19.30 Uhr gegen den EV Zug und am Donnerstag, 17. Februar, um 19 Uhr gegen die ZSC Lions. Die Meisterschaft wird am 22. Februar mit dem wichtigen Heimspiel gegen Genève-Servette fortgesetzt. Andres Ambühl, Enzo Corvi, Sandro Aeschlimann – der für den erkrankten Joren van Pottelberghe nachnominiert worden ist – (alle Schweiz), Matej Stransky (Tschechien), Mathias Bromé (Schweden) und Kristian Pospisil (Slowakei) werden derweil ihre Nationen an den Olympischen Winterspielen in Peking (China) vertreten.
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