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Neu gilt 2G in den Eishockeystadien

Neu gilt 2G in den Eishockeystadien

Die Ligaführung und die Klubs der National- und Swiss-League begrenzen den Zugang zu den Eishockeystadien auf Personen, die entweder geimpft oder genesen sind. Die Regel gilt für Personen ab 16 Jahren.

Südostschweiz
07.12.21 - 14:49 Uhr
Eishockey
Künftig wird der Zutritt für Personen ab 16 Jahren nur noch mit Impf- oder Genesenenzertifikat möglich sein.
Bild Keystone/Gian Ehrenzeller

Am Dienstagvormittag hätten sich die Ligaführung und die National-League- sowie die Swiss League-Clubs an einer Videokonferenz über die Umsetzung der vom Bundesrat  beschlossenen Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19 Pandemie unterhalten. Dies teilte der Verband am Dienstag mit.

Im Vordergrund stand die Frage, ob die Clubs den Zugang zu den Stadien wie bisher Personen ab 16 Jahren mit 3-G-Zertifikat gewähren (genesen, geimpft, getestet) oder eine Beschränkung auf Personen mit einem Impf- oder Genesungszertifikat (2G) erfolgen soll.

Die Clubs haben in beiden Ligen einstimmig entschieden, ihr Schutzkonzept für die Zuschauerinnen und Zuschauer ab 16 Jahren per sofort auf das 2-G-Zertfikat anzupassen. Mit dieser Entscheidung fällt die Maskenpflicht in den Stadien der NL und SL weg. Möglich ist eine Maskenpflicht hingegen noch, wenn der Kanton andere, weitergehende Massnahmen beschlossen hat. Die Konsumation wird weiterhin uneingeschränkt auch auf den Stehplätzen möglich sein.

Einzige Ausnahmen bilden am Dienstagabend in der National League das Wiederholungsspiel des SC Rapperswil-Jona Lakers gegen die ZSC Lions sowie in der Swiss League das Spiel des EHC Olten gegen den EHC Winterthur, welche noch mit 3-G-Zertifikat besucht werden können. Für Mitarbeitende an einem Spiel, die einen Arbeitsvertrag besitzen (z.B. Spieler und Staff, Gastronomie- und Sicherheitspersonal, TV- und Medienschaffende), bestimmt der jeweilige Arbeitgeber, ob im Stadion 2G ohne Maskenpflicht oder das 3-G-Zertfikat mit Maskenpflicht zur Anwendung kommt.

Auch am Spengler Cup

Auch die Organisatoren des Spengler Cups setzen auf das 2-G-Prinzip. Mit einem Zutritt nach dem 3-G-Prinzip hätten gemäss Entscheid der Landesregierung sämtliche Zuschauer und Funktionäre während der gesamten Aufenthaltsdauer im Stadion eine Maske tragen müssen, so die Begründung. Dazu wären Konsumationen nur im Sitzen erlaubt gewesen. Mit der Umsetzung des 2-G-Prinzips fallen diese Auflagen weg.

Der Turnierbesuch unterliege somit keiner Maskentragepflicht und die Verpflegung könne wie gewohnt eingenommen werden, so HCD-Geschäftsführer und Spengler-Cup-Präsident Marc Gianola in der Mitteilung. «Mit der Umsetzung des 2-G-Prinzips fallen viele unangenehme Einschränkungen für unsere Turnierbesucher und -gäste weg und wir können allen einen nahezu normalen Eventbesuch ermöglichen».

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