Servette hofft dank meisterlichem Duo weiter
Der 34-jährige finnische Stürmer Teemu Hartikainen und der 35-jährige Goalie Robert Mayer verhelfen mit Glanzleistungen Servette zum 3:2-Heimsieg über Zug. Das Play-In bleibt in Reichweite.
Der 34-jährige finnische Stürmer Teemu Hartikainen und der 35-jährige Goalie Robert Mayer verhelfen mit Glanzleistungen Servette zum 3:2-Heimsieg über Zug. Das Play-In bleibt in Reichweite.
Hartikainen und Mayer - dieses geniale Duo führte den Genève-Servette Hockey Club vor zwei Jahren mit herausragenden Leistungen zum ersten Meistertitel der Klubgeschichte. Jetzt lassen Hartikainen und Mayer Servette wieder vom Play-In und von den Playoffs träumen.
Teemu Hartikainen steuerte gegen Zug zwei Tore und einen Assist bei. Schon am Samstag in Freiburg hatte Hartikainen zweimal getroffen. In den letzten zehn Partien gelangen ihm sieben Goals und acht Assists. So formstark wie im Moment trumpfte der Finne letztmals vor zwei Jahren auf.
Auch Robert Mayer nähert sich wieder der meisterlichen Form aus dem Frühling 2023 an. Vor anderthalb Wochen in Biel enttäuschte Mayer letztmals auf der ganzen Linie (4:7). Dennoch vertraute ihm Trainer Yorick Treille weiter. In den letzten drei Partien gegen Ambri (4:2), Freiburg (4:1) und Zug liess Mayer bloss fünf Gegentore zu. Gegen den EVZ glänzte er mit 38 Paraden. Erst im Finish liess sich Mayer von Fredrik Olofsson (53.) und Gregory Hofmann (59./ohne Torhüter) noch bezwingen.
Zug spielte in Genf durchaus nicht schlecht. Im zweiten Drittel trafen sie zweimal den Pfosten. Die Innerschweizer würden sich gerne noch für die Champions Hockey League qualifizieren. Das dürfte nun über die Platzierung in der Qualifikation (neben den ZSC Lions sicher 2, allenfalls 3 Plätze) schwierig werden. Bei den Zugern trug in Genf zum vorerst letzten Mal Michael Liniger an der Bande die Hauptverantwortung.
Servette feierte den vierten Sieg hintereinander und den sechsten aus den letzten sieben Runden. Die letzten fünf Heimpartien gewannen die Genfer alle. Das Play-In liegt wieder in Griffnähe: Zu Langnau (8.), Ambri-Piotta (9.) und Biel (10.) fehlen bloss noch zwischen einem und drei Punkt(en). Am 10. Januar belegte Servette zum letzten Mal einen Platz oberhalb des unteren Playoff-Strichs.
Servette - Zug 3:2 (1:0, 2:0, 0:2)
6602 Zuschauer. - SR Tscherrig/Staudenmann, Stalder/Urfer. - Tore: 6. Manninen (Schneller, Hartikainen) 1:0. 21. (20:30) Hartikainen (Lennström, Manninen) 2:0. 30. Hartikainen (Pouliot, Manninen/Powerplaytor) 3:0. 53. Olofsson (Hansson/Powerplaytor) 3:1. 59. Hofmann 3:2 (ohne Torhüter). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 2mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Manninen; Martschini.
Genève-Servette: Mayer; Schneller, Berni; Karrer, Lennström; Vatanen, Le Coultre; Jacquemet, Chanton; Hartikainen, Manninen, Praplan; Timaschow, Jooris, Granlund; Miranda, Pouliot, Hischier; Loosli, Völlmin, Bertaggia.
Zug: Genoni; Hansson, Mischa Geisser; Bengtsson, Johnson; Balestra, Muggli; Martschini, Kovar, Vozenilek; Künzle, Olofsson, Hofmann; Simion, Senteler, Wingerli; Wey, Leuenberger, Biasca; Antenen.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Descloux (verletzt) und Raanta (überzähliger Ausländer), Zug ohne Eggenberger, Tobias Geisser, Herzog, Schlumpf, Stadler (alle verletzt), Carlsson und Riva (beide krank). Zug ab 57:17 ohne Torhüter.
Resultate:
Genève-Servette - Zug 3:2 (1:0, 2:0, 0:2). ZSC Lions - Davos 3:5 (1:0, 1:3, 1:2). Fribourg-Gottéron - Biel 3:4 (1:1, 2:1, 0:1, 0:1) n.V.
Rangliste: 1. Lausanne 50/97. 2. ZSC Lions 50/90. 3. Bern 50/88. 4. Zug 50/85. 5. Davos 50/83. 6. Fribourg-Gottéron 50/77. 7. Kloten 50/76. 8. SCL Tigers 50/71. 9. Ambri-Piotta 50/70. 10. Biel 50/69. 11. Genève-Servette 50/68. 12. Rapperswil-Jona Lakers 50/67. 13. Lugano 50/63. 14. Ajoie 50/46.