Patrick Fischer muss mit jungem Team improvisieren
Das Schweizer Nationalteam tritt mit einem sehr unerfahrenen Team zum dritten Turnier in der Euro Hockey Tour an. Deshalb steht Trainer Patrick Fischer vor einer grossen Herausforderung.
Das Schweizer Nationalteam tritt mit einem sehr unerfahrenen Team zum dritten Turnier in der Euro Hockey Tour an. Deshalb steht Trainer Patrick Fischer vor einer grossen Herausforderung.
Bei den ersten beiden Turnieren in Tampere und Freiburg belegten die Schweizer mit je einem Sieg die Plätze 3 (vor Schweden) respektive 4. Diesmal musste Fischer kurzfristig wegen verletzungs- und krankheitsbedingten Absenzen zwei Goalies und fünf Feldspieler ersetzen, unter ihnen die Silberhelden Roman Loeffel und Tristan Scherwey vom SC Bern.
Auch weil Fischer bei den Nominationen Rücksicht auf die Vereine nimmt, selektionierte er mit Fabian Ritzmann (Bern), Yanick Sablatnig (Biel) und Jonas Taibel (Rapperswil-Jona Lakers) drei Stürmer nach, die noch kein Länderspiel bestritten haben. Nun stehen inklusive Torhüter 20 Akteure im 26-köpfigen Kader, die 26 Mal und weniger für das Nationalteam aufgelaufen sind. Ob diese Unerfahrenheit gegen Finnland (am Donnerstag), Schweden (Samstag) und Tschechien (Sonntag) kompensiert werden kann oder ob die Unbekümmertheit gar ein Trumpf ist, wird sich zeigen.
Die erste Partie bestreiten die Schweizer als so genanntes «Breakout Game» in Langnau. Letztmals wurde dort am 1. September 1989 ein Länderspiel ausgetragen, dementsprechend gross war die Nachfrage nach Tickets. Das Stadion ist ausverkauft. Am Freitag reisen die Schweizer zusammen mit den Finnen mit einem Charterflug nach Stockholm, wo dann die übrigen Partien stattfinden. Die Tschechen sind von den drei Gegnern die einzige Mannschaft, gegen welche die Schweiz in dieser Saison nicht gewonnen hat.