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Biel verbleibt in extremis auf Platz 10

Der EHC Biel gewinnt auch sein zweites Auswärtsspiel gegen Fribourg-Gottéron. Die Seeländer setzen sich 4:3 nach Verlängerung durch.

Agentur
sda
25.02.25 - 22:33 Uhr
Eishockey
Die Entscheidung in Freiburg: Anthony Greco (rechts) erzielt in der Verlängerung das 4:3-Siegtor für den EHC Biel gegen Gottérons Goalie Reto Berra
Die Entscheidung in Freiburg: Anthony Greco (rechts) erzielt in der Verlängerung das 4:3-Siegtor für den EHC Biel gegen Gottérons Goalie Reto Berra
KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Während die Bieler im 25. Auswärtsspiel der Saison ihren erst siebten Erfolg feierten, verloren die Freiburger zum dritten Mal in Folge auf heimischem Eis. Dabei sah es lange Zeit gut aus für die Gastgeber.

Gottéron geriet zwar bereits nach 29 Sekunden in Rückstand, zeigte danach aber eine über weite Strecken dominante Leistung. Einziges Manko war die anfänglich mangelhafte Chancenauswertung. Für ihre Tore benötigten die Freiburger den Vorteil der Überzahl: Alle drei Treffer fielen im Powerplay. Die 3:2-Führung nach zwei Dritteln reichte aber nicht. Die Bieler glichen aus und erzielten in der Verlängerung durch den Amerikaner Anthony Greco den Gamewinner.

Der Kampf um den direkten Playoff-Platz bleibt also spannend. Gottéron hat nun einen Punkt Vorsprung auf Kloten. Für Biel ist derweil klar, dass die Playoff-Teilnahme nur über den Umweg des Play-Ins möglich ist. Zwei Runden vor Schluss liegen die Seeländer auf Rang 10, werden aber von Servette und den Rapperswil-Jona Lakers bedrängt.

Fribourg - Biel 3:4 (1:1, 2:1, 0:1, 0:1) n.V.

9262 Zuschauer (ausverkauft). - SR Borga/Ruprecht, Steenstra/Bürgy. - Tore: 1. (0:29) Sallinen (Hofer, Blessing) 0:1. 16. Bertschy (Rathgeb, Lilja/Powerplaytor) 1:1. 23. De la Rose (Sörensen, Gunderson/Powerplaytor) 2:1. 34. Rajala (Andersson, Hofer/Powerplaytor) 2:2. 36. Sörensen (Wallmark, Gunderson/bei 5 gegen 3) 3:2. 46. Hofer (Sallinen, Andersson) 3:3. 64. Greco (Kneubuehler) 3:4. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 7mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Wallmark; Rajala.

Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Gunderson; Diaz, Jecker; Sutter, Streule; Seiler; Sörensen, Wallmark, Schmid; Sprunger, De la Rose, Marchon; Bertschy, Vey, Lilja; Nicolet, Walser, Gerber; Mottet.

Biel: Säteri; Burren, Grossmann; Jakowenko, Blessing; Dionicio, Zryd; Christe; Hofer, Andersson, Sallinen; Cunti, Luca Christen, Rajala; Kneubuehler, Müller, Greco; Bachofner, Tanner, Sablatnig; Jonah Neuenschwander.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Dufner (verletzt), Galley (krank) und Borgman (überzähliger Ausländer), Biel ohne Bärtschi, Haas, Lööv, Stampfli (alle verletzt), Bächler, Livio Christen, Villard (alle ) und Heponiemi (überzähliger Ausländer).

Resultate:

Genève-Servette - Zug 3:2 (1:0, 2:0, 0:2). ZSC Lions - Davos 3:5 (1:0, 1:3, 1:2). Fribourg-Gottéron - Biel 3:4 (1:1, 2:1, 0:1, 0:1) n.V.

Rangliste: 1. Lausanne 50/97. 2. ZSC Lions 50/90. 3. Bern 50/88. 4. Zug 50/85. 5. Davos 50/83. 6. Fribourg-Gottéron 50/77. 7. Kloten 50/76. 8. SCL Tigers 50/71. 9. Ambri-Piotta 50/70. 10. Biel 50/69. 11. Genève-Servette 50/68. 12. Rapperswil-Jona Lakers 50/67. 13. Lugano 50/63. 14. Ajoie 50/46.

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