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Schlechtes Drittel kostete drei Punkte

Pascal
Spalinger
23.11.24 - 12:00 Uhr
Regionalsport
Charpy Sportsphotography
Roberta Roccella (Nr. 13) erzielte gegen Ambri einen Treffer.

Gegen Ambri-Piotta konnten die HCD Ladies in dieser Saison bisher immer gewinnen. Diesmal begann die Partie in der Leventina ähnlich wie die vorherigen: Roberta Roccella brachte die Davoserinnen in Führung, und nachdem die Gastgeberinnen das Skore zwischenzeitlich kehren konnten, kam die Zeit von Elizabeth Lang. Sie drehte die Partie mit zwei Treffern erneut zu Gunsten der Davoserinnen. Das Mitteldrittel gehörte dann eindeutig den Tessinerinnen. Während die HCD Ladies nach der Nationalmannschaftspause offensichtlich noch ihren gewohnten Rhythmus suchten, spielten vor allem die Ambri-Ausländerinnen stark auf und erzielten bis zur 40. Minute die Treffer zur 5:3-Führung. Die Davoserinnen versuchten im letzten Drittel nochmals alles, aber zu mehr als dem 5:4 durch Leoni Balzer zwölf Sekunden vor Schluss reichte es nicht mehr.

So unerwartet wie die Niederlage im Tessin kam tags darauf der Sieg über den EV Zug, der die Liga bisher dominiert. Die Davoserinnen hatten ihren Rhythmus wieder gefunden, und es entwickelte sich vor der Schweizer Rekord-Zuschauer­kulisse von 2163 Personen eine spannende Partie. Die Davoserinnen gingen durch Lang in Führung, mussten aber noch im ersten Drittel den Ausgleich hinnehmen. Kaum hatte das zweite Drittel begonnen, erzielte Joelle Fiala den erneuten Gäste-Führungstreffer. Und Courtney Kollman erhöhte im Schlussdrittel zum 3:1. Mehr als den Anschlusstreffer zum 3:2 brachten die Zugerinnen nicht mehr zustande, und so mussten sie eine seltene Niederlage einstecken.

Chance gegen Bern

Am nächsten Wochenende haben die HCD Ladies die Chance, ihren zweiten Platz in der Tabelle zu zementieren. Am Samstag, 23. November, empfangen die Spielerinnen von Headcoach Johanna Ikonen die Tabellenletzten, die SC Langenthal Damen. Alles andere als ein klarer Sieg gegen das noch punktelose Schlusslicht wäre eine negative Überraschung. Doch muss auch diese Partie zuerst gespielt sein, denn die Davoserinnen hatten in der Vergangenen immer wieder mal Mühe mit vermeintlich inferioren Gegnerinnen.

Am Sonntag reisen die HCD Ladies zum SC Bern. Schlagen sie diese nach Verlustpunkten besser klassierten Bernerinnen, könnten sie sich im Rennen um Rang zwei in der Rangliste in eine verheissungsvolle Position bringen.

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