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HCD gewinnt dank späten Toren

HCD gewinnt dank späten Toren

Der HC Davos reagiert auf die Niederlage gegen Lugano mit einem 4:3 gegen Lausanne. Erst kurz vor Schluss fallen die entscheidenden Treffer.

Südostschweiz
vor 3 Monaten in
Eishockey
SCHWEIZ EISHOCKEY DAVOS LAUSANNE
Die Davoser stiften Unruhe vor dem Lausanne-Tor.
KEYSTONE

Was für ein Horrorstart für den HCD. Da dürfen die Bündner nach etwas mehr als einer Minute bereits in Überzahl agieren – und kassieren prompt das 0:1. Der grosse Schock? Nein. Nygren scheitert zwar erst noch am Pfosten, danach klingelt es gleich doppelt hinter Lausanne-Goalie Boltshauser. Die Führung hält dank der schlechten Chancenverwertung des Gegners und einem starken Sandro Aeschlimann zwischen den Pfosten bis kurz vor der zweiten Pause. Als Lausanne in Überzahl ran darf, ist auch der HCD-Goalie zum zweiten Mal geschlagen. Im Schlussabschnitt ist Lausanne dem 3:2 deutlich näher, der Lucky Punch gelingt aber dem HCD. Erst trifft Herzog per Ablenker, dann Jung ins leere Tor. Das 3:4 ist nur noch Resultatkosmetik.

Die Tore 🎯
2. Minute: Christoph Bertschy, 0:1. Der Stürmer kann in Unterzahl einen Schuss blocken, zieht davon und lässt Aeschlimann im 1:1 keine Chance.

12. Minute: Andres Ambühl, 1:1. Tolles Solo des Captains. Ambühl tankt sich vehement durch die Lausanner Defensive und versenkt die Scheibe mit der Backhand unter der Latte.

14. Minute: Teemu Turunen, 2:1. Die Davoser profitieren von einem Fehlpass von Frick. Turunen schiebt nach einem Zuspiel von Corvi ein.

37. Minute: Joël Genazzi, 2:2. Der Verteidiger zieht im Powerplay von der blauen Linie ab – und trifft an Freund und Feind vorbei.

58. Minute: Fabrice Herzog, 3:2. Wars wirklich Herzog? Oder doch Egli? Spielt keine Rolle. Einer der beiden lenkt Jungs Schuss zum 3:2 ab.

59. Minute: Sven Jung, 4:2. Wieder schiesst Jung. Dieses Mal aufs leere Tor. 4:2.

60. Minute: Christoph Bertschy, 4:3. Drei Sekunden vor dem Ende gibts ein Tohuwabohu vor dem HCD-Tor. Nach langer Videokonsultation geben die Schiedsrichter den Treffer.

Der Aufreger 😲
Das Coronavirus macht sich in der National League wieder breit. Erwischt es nach Biel nun auch den SC Bern wieder? Bei einem Spieler wurde die britische Mutation des Virus festgestellt. Die Meisterschaft wird immer mehr wieder zur Zitterpartie.

Der Beste 👍🏼
Sandro Aeschlimann. Bei den Gegentoren chancenlos. Sehr sicher und stark bei den zwei 1:1-Duellen im Mittelabschnitt.

Der Schlechteste 👎🏼
Fabrice Herzog. Hat den Tritt nach seiner langen Sperre noch nicht gefunden. Gegen Lausanne bis auf das 3:2 kaum zu sehen.

Ausblick 🔜
Und wieder einmal könnte Corona den Fahrplan des HCD durcheinander bringen... Nach einem Coronafall beim SCB ist unklar, ob die Partie am Ostermontag stattfinden wird.

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