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Keine Punkte in der Romandie

Keine Punkte in der Romandie

Keine Punkte für den HC Davos in Lausanne. Der 5:3-Sieg der Westschweizer ist diskussionslos, weil leistungsgerecht.

René
Weber
vor 3 Wochen in
Eishockey
SCHWEIZ EISHOCKEY LAUSANNE DAVOS
Der Davoser Oliver Heinen,links und Goalie Sandro Aeschlimann während dem Spiel in der Westschweiz.
KEYSTONE

Sieg und Niederlage wechseln sich beim HC Davos weiterhin in regelmässiger Folge ab. Nach dem 3:2-Sieg am Freitag gegen den Lieblingsgegner Rapperswil-Jona Lakers mussten die Landwassertaler das Eis in Lausanne als Verlierer verlassen. Die 3:5-Niederlage am Genfersee stand früh fest, lagen die Gäste bei Spielhälfte doch vorentscheidend mit 0:3 hinten. Dem HCD, bei dem der Finne Tony Sund in der Verteidigung debütierte, gelang es zuvor und auch danach kaum einmal, Lausanne unter Druck zu setzen. Die Chancen, die sich das Team von Christian Wohlwend herausspielen konnte, wurden teils leichtfertig vergeben. Damit kehrte Lausanne nach drei Niederlagen in Folge auf die Siegesstrasse zurück und wahrte somit seine Chance, sich direkt für die Playoffs qualifizieren zu können. Auf dem Weg dorthin werden die Romands am 29. März in Davos erneut punkten müssen. Dies werden die Bündner nur dann verhindern können, wenn sie sich cleverer und entschlossener präsentieren, als bei der leistungsgerechten 3:5-Niederlage im 45. Saisonspiel.

Die Tore 🎯
10. Minute: Joël Genazzi , 1:0. Bertschy bringt den Puck ins Davoser  Drittel. Emmerton passt sofort zum freistehenden Genazzi, der Torhüter Aeschlimann aus wenigen Metern zwischen den Beinen erwischt.

19. Minute: Lukas Frick , 2:0. Das Heimteam dringt mit einem schnell vorgetragenen Angriff mühelos ins Gästedrittel ein. Pass von Emilijus Krakauskas zum mitgelaufenen Lukas Frick. Der Verteidiger hat keine Mühe, aus der Kurzdistanz zum 2:0 einzuschiessen. 

28. Minute: Robin Grossmann , 3:0. Das Heimteam setzt sich fest. Der Ex-Davos Grossmann schiesst von der blauen Linie und trifft zum 3:0. Es ist der dritte Treffer eines Lausanner Abwehrspielers.

38. Minute: David Ullström, 3:1. Nach einem Bully fackelt Ullström nicht lange und erzielt unter den Schonern von Tobias Stephan hindurch den Anschlusstreffer.

50. Minute: Cory Emmerton, 4:1. Der Stürmer belohnt sich für eine auffällige Leistung mit dem neunten Saisontreffer. Torhüter Aeschlimann sieht dabei nicht gut aus.

53. Minute: Yannick Frehner, 4:2. Der Churer kämpft und gibt nicht auf. Er wird dafür belohnt und stochert den Puck zum 2:4 über die Linie.

58. Minute: Magnus Nygren, 4:3. Der Offensiv-Verteidiger sorgt doch noch einmal für Spannung in den Schlussminuten. Es ist der 13. Saisontreffer des Schweden.

59. Minute: Charles Hudon, 5:3. Aus und vorbei. Der Kanadier trifft ins leere Tor, nachdem Aeschlimann das Tor zuvor für einen sechsten Feldspieler verlassen hat.

 

Der Aufreger 😲
Kuriose Situation im Mitteldrittel. Ken Jäger, der Davoser in Lausanner Diensten, bricht der Stock. Statt sich auswechseln zu lassen, spielt der Stürmer mit dem halbem Spielgerät weiter. Dafür muss er wegen unkorrekter Ausrüstung auf die Strafbank. So will es das Reglement.

Der Beste 👍🏼
Yannick Frehner ist ein Vorbild. Er wehrt sich gegen die Niederlage, wie kaum ein anderer Davoser. Mit dem Treffer zum 2:3 belohnt er sich selber.

Der Schlechteste 👎🏼
Tony Sund erhält bei seiner Premiere im HCD-Dress viel Eiszeit. Trotzdem sieht man ihn kaum. Die Ausnahme bildet die 25. Minute. Für einen hohen Stock debütiert er gleich auch auf der Strafbank.

Ausblick 🔜
Über zu viele Spiele kann sich der HCD nicht beklagen. Bis zum nächsten Spiel dauert es eineinhalb Wochen. Am 26. März trifft der HCD zum letzten Mal in der diesjährigen Qualifikation auf seinen Lieblingsgegner, die Rapperswil-Jona Lakers.

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