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Niederreiter schaut zu, wie sein Teamkollege das Tor des Jahres erzielt

Das Team von Nino Niederreiter gewinnt in der NHL weiter: Gegen die Calgary Flames siegten die Carolina Hurricanes mit 2:1.

Südostschweiz
Mittwoch, 30. Oktober 2019, 07:35 Uhr Eishockey

Nino Niederreiter siegte mit den Carolina Hurricanes gegen die Calgary Flames 2:1. Den Ausgleichstreffer zum zwischenzeitlichen 1:0 erzielte Andrei Sweschnikow (50.) mit einem Wahnsinnstor. Aber seht am besten gleich selbst:

Und auch für den Siegtreffer sechs Minuten vor Spielende zeichnete Sweschnikow verantwortlich. Es waren die Saisontore 4 und 5 des 19-jährigen Russen. Niederreiter selber erhielt 14:36 Minuten Eiszeit und verlies das Feld mit einer Minus-1-Bilanz.

Josi kassiert und gewinnt

Roman Josi kam derweil im ersten Spiel nach der Bekanntgabe seines hochdotierten neuen Vertrags mit den Nashville Predators zu einem 3:0-Sieg gegen die Chicago Blackhawks. Grund genug, es auch gleich an einer Halloween-Party krachen zu lassen:

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Verteidiger Jonas Siegenthaler und die Washington Capitals gewannen in Toronto gegen die Maple Leafs 4:3 nach Verlängerung. Alexander Owetschkin entschied dabei das Duell der Superstars gegen den zweifachen Torschützen Auston Matthews für sich. Der Russe verbuchte vier Skorerpunkte und schoss das entscheidende Tor zum 4:3. Washington übernahm dank dem Sieg die Spitzenposition in der Liga von den Buffalo Sabres.

Kein Erfolgserlebnis war Timo Meier und den San Jose Sharks vergönnt. Die Kalifornier unterlagen den Boston Bruins 1:5. Gaëtan Haas kehrte zwar in die Mannschaft der Edmonton Oilers zurück, verlor mit ihnen aber bei den Detroit Red Wings 1:3. Kevin Fiala steht bei Minnesota nach seiner Verletzung kurz vor dem Comeback, musste beim 3:6 der Wild auswärts in Dallas aber auf der Tribüne Platz nehmen.

Die Winnipeg Jets mit Verteidiger Tucker Poolman gerieten gegen die Anaheim Ducks ins Straucheln.
KEYSTONE

Luca Sbisa debütiert für die Winnipeg Jets

Die Premiere von Luca Sbisa bei den Winnipeg Jets missglückt. Die Jets mit dem Schweizer Verteidiger unterliegen auswärts den Anaheim Ducks 4:7. Die Vorentscheidung fiel zu Beginn des Mitteldrittels, als die Ducks die Partie mit vier Toren innerhalb von zehn Minuten wendeten. Sbisa stand bei seinem Debüt gut 13 Minuten auf dem Eis und verzeichnete eine ausgeglichenen Bilanz. Für ihn war es der erste Einsatz in der NHL seit Januar, der 537. in der NHL insgesamt.

Dass Sbisa sein Debüt für die Jets ausgerechnet in Anaheim gab, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Der Verteidiger hatte sich vergangene Woche mit dem Team aus Kalifornien, für das er bereits einmal gespielt hat, geeinigt, wurde danach aber von den Winnipeg Jets übernommen.

Das Abenteuer bei seinem Klub hatte für Sbisa unglücklich begonnen. Im Training war er mit Patrik Laine kollidiert, so dass der Finne für die Partie in Anaheim wegen einer Verletzung passen musste. (phw/sda)

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