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Drei heisse Kandidaten auf den HCD-Trainerstuhl

Nach der Saison will der HC Davos die Trainerfrage für kommende Saison beantworten. Aktuell zeichnen sich drei valable Optionen ab.

Tobias
Kreis
Donnerstag, 21. März 2019, 04:30 Uhr Eishockey
Gut möglich, dass einer der drei Herren nächste Saison den HC Davos trainieren wird.
COLLAGE SO

Nächsten Dienstag beginnt der Playout-Final zwischen dem HC Davos und den SCRJ Lakers. Die Bündner treten mit dem klaren Ziel an, den Klassenerhalt schnellstmöglich sicherzustellen. Danach entscheidet das HCD-Führungsgremium um Präsident Gaudenz Domenig sowie dem abtretenden Sportchef René Müller und wohl auch bereits dem designierten Sportchef Raeto Raffeiner über die Besetzung des Trainerpostens für die Saison 2019/20.

Drei Namen werden mit dem HCD in Verbindung gebracht – darunter der aktuelle Trainer Harijs Witolinsch, dessen Vertrag Ende Saison ausläuft. Die Kandidaten im Überblick:

Harijs Witolinsch

KEYSTONE

Der aktuelle HCD-Trainer ist auch für nächste Saison eine Option. Zwar hat der Lette nach seiner Übernahme Ende Dezember nicht sofort die Wende herbeigeführt und den HCD auch nicht in die Playoffs gecoacht. Im letzten Fünftel der Qualifikation, als es sportlich um nichts mehr ging, präsentierten sich die Davoser aber wieder wie ein Spitzenteam. Führt Witolinsch den HCD zum Klassenerhalt, hat er sicher das eine oder andere Argument für eine Vertragsverlängerung auf seiner Seite.

Christian Wohlwend

KEYSTONE

Wohlwend ist Bündner und ein mitreissender Motivator, der ein wenig an den jungen Arno Del Curto erinnert. Der aktuelle U20-Nationaltrainer wäre daher für den HC Davos eine naheliegende Wahl – nicht zuletzt, weil er den künftigen HCD-Sportchef Raeto Raffainer von der Arbeit bei den Nationalmannschaften bestens kennt. Und: Wohlwend wäre verfügbar. «Richtig ist, dass ich meine derzeitige Stelle aufgeben würde, sollte ich ein Angebot aus der National League erhalten», lässt sich der 42-Jährige via «nzz.ch» zitieren.

Rikard Grönberg

WIKIMEDIA COMMONS

Und dann taucht da noch ein ganz grosser Name des internationalen Trainerbusiness’ auf. 2017 und 2018 coachte Rikard Grönberg die schwedische Nationalmannschaft zum Weltmeistertitel. 2013 hatte der schwedisch-amerikanische Doppelbürger mit den «Tre Kronor» bereits als Assistenztrainer WM-Gold gewonnen. Grönbergs erklärtes Ziel ist ein Platz an einer NHL-Bande. Einzig hat sich bislang noch nichts ergeben.

Und weshalb die Verbindung zum HC Davos? Nun, Grönberg hat sich am 12. Februar mit Frau und Kindern in Davos das Spiel zwischen dem HCD und dem EVZ angesehen. Dabei hat sich Grönberg von den HCD-Verantwortlichen herumführen und, wie «blick.ch» wusste, auch das Schweizer Schulsystem erklären lassen. Dass die Schweiz ein attraktiver Arbeitsort ist, ist ohnehin kein Geheimnis. (krt)

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