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Niederreiters Carolina im Playoff-Kampf zurückgebunden

Die Carolina Hurricanes haben in der Nacht auf Montag gegen die Calgary Flames verloren. Das Team des Bündners Nino Niederreiter geriet in Rückstand, als dieser auf der Strafbank sass.

Südostschweiz
Montag, 04. Februar 2019, 06:07 Uhr Eishockey

Nino Niederreiter und seine Carolina Hurricanes konnten den Schwung nach der «Bye-Woche», den sie nach dem 5:2 gegen die Vegas Knights aufgebaut hatten, nicht weiterziehen. Gegen die Calgary Flames verlor das Team aus Raleigh in der Nacht auf Montag mit 3:4. Zwar gingen die Gäste nach gut vier Minuten in Führung. Doch ein Powerplay, bei dem Niederreiter wegen übertriebener Härte in der Kühlbox sass, bedeutete für die Gäste den Ausgleich nach acht Minuten.

Im Mitteldrittel zogen die Kanadier dann mit 3:1 davon, unter anderem dank einem Tor in Unterzahl. Zwar kam Carolina kurz vor der zweiten Pause mit 2:3 nochmals heran. Doch das 4:2 in der 54. Minute war die Entscheidung zu Gunsten dem Team von Bill Peters. Auch, weil der erneute Anschlusstreffer Carolinas 55 Sekunden vor Spielende zu spät kam. 

Bereits am 22. Februar verlor Carolina gegen Calgary; damals 2:3 nach Verlängerung.

Den 1:1-Ausgleich sieht Niederreiter von der Strafbank aus

Dennoch befinden sich die Hurricanes in einer guten Position im Hinblick auf das Playoff. Mit neun Siegen im neuen Jahr ist Carolina – nun hinter Calgary – das zweiterfolgreichste Team der gesamten Liga im 2019. Einen grossen Anteil an diesem Erfolg hat Niederreiter: Er erzielte seit seinem Trade aus Minnesota am 17. Januar fünf Treffer in inzwischen sechs Spielen. Zuvor hatte der Bündner in 46 Saisonspielen für Minnesota Wild neun Treffer erzielt.

Bei Carolina ist Niederreiter der dritte Spieler in der Geschichte, der in den ersten fünf Partien mindestens fünf Tore erzielte:

Washington gar nicht meisterlich

Weiter nicht in die Gänge kommen die Washington Capitals. Der Stanley-Cup-Sieger mit dem Schweizer Verteidiger Jonas Siegenthaler kassierte beim 0:1 zuhause gegen die Boston Bruins bereits die achte Niederlage aus den letzten neun Spielen. Den einzigen Treffer der Partie schoss der Tscheche David Krejci kurz nach Spielhälfte.

Washingtons Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz beträgt noch sechs Punkte (3 Siege). (phw/sda)

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