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Kehrtwende in der Causa Corvi?

Die Personalie Enzo Corvi beschäftigt derzeit die Sportchefs vieler National-League-Klubs. Wie «nzz.ch» am Montag mitteilte, habe sich die Wahrscheinlichkeit auf auf den Verbleib beim HC Davos zuletzt «substanziell erhöht».

Südostschweiz
Dienstag, 04. Dezember 2018, 11:11 Uhr Eishockey
Der Verbleib von Enzo Corvi beim HC Davos scheint wahrscheinlich als auch schon.
KEYSTONE

Seit Mitte November fällt HCD-Center Enzo Corvi mit einer Gehirnerschütterung aus. Trotz Fernbleiben von den Eisfeldern der National League reissen die Schlagzeilen um den aktuell begehrtesten Schweizer Spielmacher nicht ab. Mit Zug, Bern, Lausanne, Lugano und den ZSC Lions soll sich zuletzt die halbe Liga um die zukünftigen Dienste des 25-jährigen Churers mit auslaufendem Vertrag beim HC Davos bemüht haben. Von Lohnsummen bis zu 800'000 Franken pro Jahr ist die Rede.

Hofmann-Transfer bringt die Rädchen ins Laufen

Mit Zug und Lugano haben sich derweil zwei Bewerber aus dem Transferpoker verabschiedet. Gemäss dem Tessiner Newsportal «tio.ch» soll Corvi den HC Lugano nicht als Option in Betracht ziehen. Dies habe er Lugano-Sportchef Roland Habisreutinger mitgeteilt. Der EV Zug hat am Montag mit Stürmer Grégory Hofmann die Verpflichtung des zweiten grossen Namens auf dem Schweizer Transfermarkt bekannt gegeben. Damit ist ein Wechsel Corvis nach Zug so gut wie ausgeschlossen.

Indes macht nicht nur der kleiner werdende Kreis an möglichen neuen Klubs eine Vertragsverlängerung des Churers beim HC Davos wahrscheinlicher. Auch der Rücktritt von Trainer Arno Del Curto soll die Chance auf den Verbleib des Stürmers «substanziell erhöht» haben, wie «nzz.ch» am Montag berichtete. Nach Informationen des Zürcher Newsportals sei das Verhältnis zwischen Corvi und Del Curto «nicht unbelastet» gewesen. Es wird spekuliert, dass Corvi noch diese Woche ein neues Arbeitspapier beim HCD unterschreiben könnte. (krt)

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